Sturm feierte ersten Frühjahrssieg dank spätem Kienast-Tor

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Torjubel bei Sturm Graz nach spätem Siegtreffer durch Roman Kienast
Torjubel bei Sturm Graz nach spätem Siegtreffer durch Roman Kienast
Sturm Graz hat sich am Samstag zum Auftakt der 24. Runde der Fußball-Bundesliga im vierten Anlauf über den ersten Frühjahrssieg freuen dürfen. Die Steirer setzten sich auswärts gegen Ried dank eines späten Tores von Roman Kienast (88.) knapp, aber verdient, mit 1:0 durch. Späte Treffer gab es auch beim 1:1 des WAC in Mattersburg und beim 2:1-Sieg der Admira gegen Altach.


Für die Truppe von Chefcoach Franco Foda war es der erste Erfolg 2016 nach zuvor einer Niederlage und zwei Unentschieden. Der war absolut leistungsgerecht, hatten die Gäste doch vor allem nach der Pause das Geschehen diktiert. Dank Kienast wurden sie für den größeren Aufwand im Spiel auch noch belohnt, für den Stürmer war es der achte Saisontreffer.

Die Grazer rückten damit vorerst fünf Punkte an die drittplatzierte Wiener Austria heran, die am Sonntag in Salzburg gastiert. Für die Grazer war neben dem zweiten Sieg im dritten Saisonduell mit Ried auch das lang ersehnte Comeback von Donis Avdijaj ab der 65. Minute sehr positiv.

Die siebentplatzierten Rieder, die ohne Großchance blieben, kassierten nach vier Siegen in Folge in der Keine-Sorgen-Arena wieder einmal eine Niederlage und verabsäumten es sich eine bessere Ausgangsposition im Abstiegskampf zu verschaffen.

Der WAC hat den eigenen Auswärtsfluch auch am Samstag nicht beenden können. Die Kärntner mussten sich in Mattersburg mit einem 1:1-Remis begnügen und sind damit in der Fremde schon 24 Partien sieglos. Die Truppe von Chefcoach Heimo Pfeifenberger behielt aufgrund eines späten Gegentores von Patrick Bürger (87./Elfmeter) auch die “Rote Laterne” in der Fußball-Bundesliga.

Ausgerechnet nach einem Treffer des Ex-Mattersburgers Manuel Seidl (9.) hatten die Wolfsberger lange Zeit mit dem ersten Auswärtssieg seit dem 4. Oktober 2014 (2:0 bei der Wiener Austria) spekulieren dürfen. Der Ausgleich der Burgenländer war aber absolut verdient. Der WAC zog damit nach Punkten mit dem Vorletzten Grödig gleich, der im zweiten Sonntagsspiel bei Rekordmeister Rapid gastiert. Verliert Grödig da, fällt der Club auf den zehnten Rang zurück. Es wäre das erste Mal seit der 19. Runde (Ried), dass der WAC nach einer vollen Runde nicht an letzter Stelle steht.

Die Admira hat in der Fußball-Bundesliga den ersten Frühjahreserfolg verbucht und den SCR Altach mitten in den Abstiegskampf hineingestoßen. Die Südstädter setzten sich am Samstag in Vorarlberg trotz Pausenrückstands noch mit 2:1 (0:1) durch. Admiras Kapitän Christoph Schößwendter erzielte in der 88. Minute per Kopf nach einem Eckball den entscheidenden Treffer.

Die weiter fünftplatzierten Südstädter hatten durch das erste Bundesliga-Tor von Ilter Ayyildiz nach einer Stunde (61.) den Ausgleich erzielt. Altach war durch ein sehenswertes Tor von Hannes Aigner in der 28. Minute in Führung gegangen. Die im neuen Jahr weiter sieglosen Vorarlberger kassierten die dritte Niederlage in Folge und sind nur noch zwei Punkte von Schlusslicht WAC entfernt.

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