Ausländische Investoren setzen stärker auf Deutschland

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Der Wirtschaftsstandort Deutschland steigt in der Investorengunst
Der Wirtschaftsstandort Deutschland steigt in der Investorengunst - © APA (dpa)
Der Wirtschaftsstandort Deutschland steigt laut einer Studie auch in Folge des geplanten Brexits in der Gunst ausländischer Investoren. Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens A.T. Kearney werten Unternehmer Deutschland als eines der attraktivsten Zielländer für Investitionen.

In einem weltweiten Vergleich liege Deutschland heuer auf dem zweiten Platz – und habe damit China um einen Platz verdrängt, heißt es in der Studie. 2016 lag Deutschland in dem Ranking noch auf Platz vier, 2013 auf Platz sieben.

Spitzenreiter sind die USA geblieben. Österreich liegt wie zuvor auf Platz 24. Dazu heißt es: “Es wird erwartet, dass die Wirtschaft Österreichs moderat wachsen wird, während die neue Regierung bemüht, nach Österreich gekommene Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das größte Investoreninteresse kommt aus Europa bei jüngst bedeutenden Investitionen aus Deutschland.”

In der Studie untersucht A.T. Kearney seit 1998, welche Länder Unternehmen attraktiv für ausländische Direktinvestitionen finden. Die Daten basieren den Angaben zufolge auf der regelmäßigen Befragung von Vorständen und Top-Managern von 1.000 global agierenden Unternehmen. Sie geben an, welches aus ihrer Sicht attraktive Länder für Direktinvestitionen sind. In dem Ranking liegen die USA nach wie vor auf Platz eins.

Es sei möglich, dass Deutschland einer der großen Gewinner aus der Brexit-Abstimmung Großbritanniens für einen EU-Austritt werde, heißt es in der Studie weiter. Der Aufstieg Deutschlands sei ein Teamsieg der Europäischen Union, sagte A.T. Kearney-Manager Martin Eisenhut. Deutschlands Spitzenposition lasse sich nicht alleine mit seiner wachsenden und stabilen Wirtschaftskraft, stabilen Politik und transparenten Regulierung erklären. Deutschland profitiere ohne Zweifel von seiner Einbettung in den weltweit größten Binnenmarkt.

Weltweit planen laut der Untersuchung drei Viertel der Unternehmen, ihre Direktinvestitionen im Ausland in den nächsten drei Jahren auszuweiten. Dies sei ein Anstieg trotz der erwarteten Zunahme geopolitischer Risiken und Kritik an der Globalisierung, hieß es.

(I N T E R N E T:

(APA/dpa)

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