Studentenproteste: Uni Wien lädt am 19. November zu Gesprächen

Studentenproteste in Wien
Studentenproteste in Wien - © APA
Die Leitung der Universität Wien lädt am 19. November Vertreter von Hochschülerschaft, Audimax-Besetzern, Betriebsrat sowie Dekane und Studienprogrammleiter zu Gesprächen ins Juridicum.

Dabei solle der von Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) initiierte Hochschul-Dialog am 25. November vorbereitet werden, betonte Rektor Georg Winckler gegenüber der APA. Es bringe nichts, über den Ort von Gesprächen zu streiten – im Mittelpunkt sollten die Themen stehen.

Bisher ist ein Gespräch zwischen Uni-Leitung und den Besetzern des Audimax daran gescheitert, dass die protestierenden Studenten Vertreter des Rektorats im Plenum sehen wollten. Das Rektorat wiederum hielt dies für nicht zielführend und forderte die Besetzer auf, Vertreter zu nominieren, die für das Plenum sprechen können.

“Die Universität Wien will für den Hochschuldialog gut vorbereitet sein. Daher ist es wichtig, dass wir konstruktive Gespräche beginnen”, so Winckler. Man habe den Rahmen für diese Gespräche mit Studentenvertretern der ÖH, der Besetzer und des Senats sowie den Betriebsrats-Vorsitzenden, Dekanen und Studienprogrammleitern bewusst breit angelegt, betonte der Rektor. Gleichzeitig sei in diesem Forum aber auch ein konstruktiver Dialog möglich, in dem Fragen etwa zur Uni-Entwicklung, Betreuungsrelationen und Finanzierung geklärt werden können.

Winckler appellierte, dass es bei der Diskussion um die Form der Gespräche “nicht zu Verhärtungen kommen darf”. “Es ist doch im Interesse aller, den Termin mit Hahn zu nützen, um jenen Dialog zustande zu bringen, den wir für Fragen der Entwicklung der Universität brauchen”, so der Rektor. Die Besetzer müssten daran interessiert sein, den Protest auf eine Ebene zu heben, die zu einer nachhaltigen Uni-Entwicklung führen und ihre Themen in die politische Diskussion einzubringen.

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