Stromunfall war Mutprobe

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Ermittlungen im Fall des 13-jährigen, der vor einer Woche auf einen Güterzug geklettert war und durch Stromstoß getötet wurde abgeschlossen – wollte Freundinnen imponieren.

Vor einer Woche starb in der S-Bahn-Station Simmeringer Haide ein 13-jähriger Bub durch einen Stromschlag. Die Ermittlungen sind nun abgeschlossen, wie ORF on berichtet. Der Bub wollte seinen Freundinnen imponieren und war deshalb auf einen abgestellten Güterwaggon geklettert. Dabeu kam er der Oberleitung zu nahe und wurde durch einen Stromschlag getötet. Leichtsinn und Imponiergehabe haben in diesem Fall tödlich geendet.

Die Mädchen haben angegeben, dass der Bub geprahlt habe, er traue sich auf den Waggon zu klettern, sie würden sich das nicht trauen, so der Ermittler Johann Sobotka. Die Mädchen wollten den 13-jährigen noch zurückhalten, doch es war schon zu spät.

Der 13-Jährige hat die 15.000-Volt-Stromleitung der ÖBB nicht einmal berührt – selbst bei einem knappen Meter Abstand hat die Spannung ausgereicht, um den Buben zu erschlagen. Nur wenige Tage vorher wurde am Frachtenbahnhof Nord ein 15-jähriges Mädchen ebenfalls beim Waggonklettern durch einen Stromschlag getötet. Auch in diesem Fall war es eine Mutprobe.

Redaktion: Elisabeth Skoda

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