Streit um BP-Wahl: Salzburger würgten einander bei Lokalbesuch

Bei einem Lokalbesuch gerieten zwei Salzburger wegen der BUndespräsidentenwahl in Streit.
Bei einem Lokalbesuch gerieten zwei Salzburger wegen der BUndespräsidentenwahl in Streit. - © APA
Wegen einer Meinungsverschiedenheit über die Bundespräsidentschaftskandidaten würgten zwei betrunkene Salzburger einander in einem Lokal. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt.

Ein 28-Jähriger, der bei der Bundespräsidentenwahl Norbert Hofer favorisierte, hatte dabei den 47-jährigen Kontrahenten, der sich als Fan von Alexander van der Bellen outete, leicht verletzt. Bei seiner Festnahme verletzte er noch einen Polizisten.

Streit wegen BP-Wahl in Salzburg

Der 28-Jährige wurde nach der Rauferei zur Vernehmung auf die Polizeiinspektion Lehen gebracht. Dort geriet er einem Bericht der Landespolizeidirektion Salzburg zufolge so in Rage, dass die Polizisten die Befragung des Mannes abbrechen mussten. Sie forderten ihn auf, die Inspektion zu verlassen. Er werde zur nächsten Einvernahme schriftlich vorgeladen, richteten sie ihm noch aus.

Salzburger trat Polizisten gegen den Kopf

Weil sich der Salzburger nicht beruhigte und weiterhin herumschrie, wurde er festgenommen und in den Verwahrungsraum gebracht. Als die Beamten versuchten, ihm Handfesseln anzulegen, schlug er heftig um sich. Er verpasste einem 30-jährigen Polizisten, der seine Füße fixieren wollte, einen Fußtritt gegen den Kopf. Der Beamte erlitt Prellungen im Gesicht und wurde ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht. Der rabiate 28-Jährige wird nun wegen schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und wegen seines aggressiven Verhaltens angezeigt.

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