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Strahlentherapie-Kapazität im Krankenhaus Wien-Hietzing verdoppelt

Im Hietzinger Krankenhaus wurde ein neues Strahlenzentrum errichtet.
Im Hietzinger Krankenhaus wurde ein neues Strahlenzentrum errichtet. ©dpa (Sujet)
Das Wiener Krankenhaus Hietzing hat seine Kapazitäten in Sachen Krebsbehandlung ausgebaut. Pro Jahr könnten in dem neu errichteten Strahlenzentrum mit den zwei neuen Bestrahlungsgeräten (Linearbeschleuniger) 1.700 Krebspatienten - und damit doppelt so viele wie bisher - behandelt werden. Damit werde auch die Wartezeit verkürzt, hieß es am Dienstag.

Das in einem Jahr neu errichtete Gebäude ergänzt die bereits im Gemeindespital Hietzing bestehende Sonderabteilung für Strahlentherapie. Die Schwerpunkte liegen bei der Behandlung von Prostata, Darm, Lungen- und Brustkrebs sowie Tumoren im Hals-Nasen-Ohrenbereich. 60 Mitarbeiter sind im Zentrum tätig.

Neues Strahlenzentrum im Hietzinger Spital in Wien errichtet

Dank der neuen modernen Geräte könne die nötige Dosis noch gezielter und schonender verabreicht werden. Dadurch werde auch weniger umliegendes gesundes Gewebe geschädigt, wurde erklärt. Die neue Linearbeschleuniger-Generation reagiert sogar auf Atmungsbewegungen. Bewegt sich dadurch der Tumor, wird die Bestrahlung laufend angepasst.

Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) sprach von einem “ersten großen Schritt beim Ausbau der Strahlentherapie in Wien”. So soll 2019 ein noch größeres Strahlenzentrum mit vier neuen Geräten im Donauspital in Betrieb gehen. Dort können dann 2.400 Patienten behandelt werden. In den Einrichtungen des Krankenanstaltenverbundes (KAV) stehen inklusive der Erweiterung in Hietzing nun insgesamt 13 Linearbeschleuniger zur Verfügung.

Der Ausbau in Wien erfolgte nicht zuletzt aufgrund eines äußerst kritischen Berichts des Rechnungshofs. Dieser hatte einen Mangel an Geräten und damit verbundene lange Wartezeiten moniert, wodurch es bei Patienten u.a. zu schlechteren Heilungschancen kommen könne.

(APA/Red)

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