12. September 2012 07:11; Akt.: 12.09.2012 08:55

Straches Sündenregister – Autor forschte “im braunen Sumpf”

Bestseller-Autor Hans-Henning Scharsach trug Fakten über Strache zusammen. Bestseller-Autor Hans-Henning Scharsach trug Fakten über Strache zusammen. - © APA
Böse Politiker garantieren Interesse. Und nachdem Heinz-Christian Strache in einem spiegel.de-Ranking nun offiziell in die Kaste der “10 gefährlichsten” seiner Art aufgenommen wurde, war es auch höchste Zeit für ein neues Werk über den FPÖ-Chef.

 (3 Kommentare)

“Strache. Im braunen Sumpf” heißt das Buch von Bestseller-Autor Hans-Henning Scharsach. Herausgekommen ist ein zusammengetragenes Sündenregister, das Knüpfpunkte der Freiheitlichen zur Rechtsextremen Szene beleuchten will.

Mit “Haiders Kampf”, “Haiders Clan”, “Europas Populisten” und “Die Ärzte der Nazis” hat Scharsach am Buchmarkt schon kommerziell punkten können. Nun hat er nachgelegt. Kaum ein Zeitungsbericht über Straches Kontakte zur rechten Szene, der in den insgesamt 1.179 Fußnoten nicht zu finden ist. Weniger bisher Unbekanntes als Erinnernswertes hat Scharsach demnach zusammengetragen: Von Straches “Paintball”-Spielen im Wald über Burschenschafter-Bälle bis hin zu “Hass-Comic” und “Moschee baba!”-Spiel.

Scharsach kommt zum mehr oder weniger überraschenden Ergebnis, dass die “Saubermann-Partei” ein beträchtliches Maß an “unsauberen” Politikern beherberge. Die für ihn “typischen FPÖ-Delikte”: NS-Wiederbetätigung und Verhetzung. Wer sich allerdings neue “Enthüllungen” erwartet, wird enttäuscht. Als mediale Nachlese der Ära Strache eignet sich “Im braunen Sumpf” allemal.

(APA)

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Kommentare 3
  1.  Wenn er schon über einen braunen Sumpf schreiben will, soll er einmal die Korrupten Rot / grün / schwarzen beleuchten. Nur wird er da mit seinem Buch nie fertig. So alt kann er nicht werden. Aber das würde er nie wagen.
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  2. Scharsach scheint sich im braunen Sumpf wohl zu fühlen. Sonst würde er sich nicht so intensiv damit befassen. Ausserdem läßt sich mit solchen Stories eine Menge Geld verdienen. Dass dieses nicht stinkt, wußten schon die Alten Römer
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