Strache grenzt ein

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Strache grenzt ein
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Von Johannes Huber: Als selbsternannter Bürgermeister-Kandidat gibt sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache etwas moderater. Wissend, dass er so eher das nötige Vertrauen und damit genügend Wählerstimmen gewinnen kann.

Zunächst versuchte er etwa Gemeindebedienstete zu beruhigen, indem er  beteuerte, dass ihre Stellen auch unter seiner Führung sicher wären. Auf dem jüngsten Werbeplakat wendet sich Strache nun an die gesamte Bevölkerung: „Wir grenzen niemanden aus“, lässt er wissen, um dies dann durch einen Nachsatz sogleich zu relativieren: „… schon gar nicht UNSERE WIENER“.Der Slogan ist doppeldeutig: Niemand muss Angst vor „HC Strache“ haben, die Einheimischen („unsere Wiener“) erfahren aber eine besondere Behandlung, um nicht gar von einer Bevorzugung zu sprechen. An die Stelle einer Aus- tritt damit quasi eine Eingrenzung. Wobei ein Bedeutungsunterschied letzten Endes nicht feststellbar ist.

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