Stimmgewaltige „Fontana“- Damen

Von Gemeindereporter Harald Hronek
Der „Fontana“Frauenchor legte sich mächtig ins Zeug.
Der „Fontana“Frauenchor legte sich mächtig ins Zeug. - © Hronek
Beim „Walserobad“ des „Fontana“-Chores platzte der Gemeindesaal aus allen Nähten. (amp) Die elf Damen des „Fontana“-Frauenchores machten bei ihrem Konzert im Gemeindesaal einmal mehr klar, warum Fontanella als „Musikantendorf“ in aller Munde ist.

Beim „Walserobad“ des „Fontana“-Chores platzte der Gemeindesaal aus allen Nähten.
(amp) Die elf Damen des „Fontana“-Frauenchores machten bei ihrem Konzert im Gemeindesaal einmal mehr klar, warum Fontanella als „Musikantendorf“ in aller Munde ist. Auch wenn der Begriff „Walserobad“ dem Programm nach nicht ganz gerechtfertigt schien, kamen die volksmusikbegeisterten Zuhörer beim durchwegs stimmigen a capella-Gesang des „Fontana“-Chores voll auf ihre Rechnung. „Fontana“ leitet sich aus dem Rätoromanischen her und bedeutet so viel wie „Quelle“. Und wenn man das gelungene Konzert als „Quelle der Freude“ übertitelt, liegt man bestimmt richtig. Was Chorleiterin Susanne Konzett mit ihren zehn „Mitstreiterinnen“ an Musikalischem präsentiert, hat nämlich Hand und Fuß. Da haben dann auch die Kärtnerischen Volkshits „Es war amol am Abend spat“, „Wann du durchgehst durchs Tal“ „I hab di gern“ ihren Reiz, wenn der vertraute „Carnuntum’sche Schmelz“ plötzlich aus „Walser Kehlen“ kommt. Durchaus vorstellbar, dass sich die „Fontanas“ bei einem ihrer nächsten Wellness-Aufenthalte noch den letzten Kärtnerischen Schliff holen werden.

Referenz ans Große Walsertal
Mit dem „Löffelspitzlied“ von Robert Amann, dem „Bad Rothenbrunnen“-Lied von Herbert Meyer und „A Liedle“ von Wilhelm Fritz gibt es natürlich auch die Fontana-Referenz ans Große Walsertal. Rudolf Domig führt gekonnt durch das Programm. Ein „Walserobad“ ohne „Däta & Mama“ ist schon gar nicht mehr vorstellbar. Was David Türtscher und Rene Heckmann hier an Spontaneität und Originalität vom Stapel lassen ist feinste Sahne und Unterhaltung pur. „An Wahnsinn, dia zwei“, kommentierten lachmuskelstrapazierte Besucher.

Der langsame Pfarr
Mit „Isch das der langsame oder der schnelle Pfarr“, bekam auch Gerhard Schrafstetter seine „Mama&Däta“-Aufmerksamkeit. Regio-Obmann Josef Türtscher mit Susanne, Bürgermeister Werner Konzett mit Manuela, die Altbürgermeister Sebastian Bickel und Erwin Summer, Landesbäuerin Andrea Schwarzmann, Liedermacher Herbert Meyer aus Nüziders, Feuerwehrkommandant Kurt Burtscher, Volksmusikfreak Gerhard Hartmann aus Seeberg, die Hoteliers Kurt und Gerda Schäfer konnten von Fontana-Obfrau Veronika Heckmann willkommen geheißen werden.

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