Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Steuerhinterziehung durch Wiener Juwelier: Hausdurchsuchungen bei Verwandten

Der Nobeljuwelier stand schon länger im Visier der Finanzpolizei
Der Nobeljuwelier stand schon länger im Visier der Finanzpolizei ©Andreas Tischler
Vergangene Woche gab es in der Causa des wegen Steuerhinterziehung verdächtigten Chefdesigners eines Wiener Nobeljuweliers, Ernst K., mehrere Hausdurchsuchungen. Ein Prozess ist laut seinem Anwalt eher in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zu erwarten.
Steuerhinterziehung: Goldgeschäfte
Promi-Juwelier stellte sich

Am Donnerstag bestätigte der Anwalt des in Untersuchungshaft befindlichen Juweliers, Wolfgang Bernt, einen Bericht des “Kurier” zu den Hausdurchsuchungen: “Sie erfolgten am 13. November, es waren eine ganze Reihe Durchsuchungen.” Sie wären in verschiedenen Häusern, Wohnungen etc. erfolgt und hätten auch nahe Verwandte betroffen.

Schadenshöhe nicht ganz klar

Die laut dem Zeitungsbericht angenommene Schadenssumme von 40 bis 60 Millionen Euro konnte der Anwalt nicht bestätigen: “Der Schaden wird sicher Millionenhöhe erreichen.”Gegen den Verdächtigen war seit geraumer Zeit ermittelt worden. Ernst K. dürfte sich ursprünglich ins Ausland abgesetzt haben, weil er massiven Drohungen ausgesetzt gewesen war. Am 1. Oktober hatte sich der Mann den österreichischen Behörden gestellt.

Bereits am 18. Juli war es in der Privatwohnung des Schmuckhändlers zu einer Hausdurchsuchung wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gekommen. Bargeld und Kunstgegenstände im Wert von mehr als zwei Millionen Euro sollen dabei von der Finanzpolizei beschlagnahmt worden sein. Die Anzeige des Finanzministeriums wegen Steuerhinterziehung war am 16. August bei der Staatsanwaltschaft eingegangen.

Juwelier wohl 2013 vor Gericht

Bernt erwartet keinen baldigen Prozessbeginn: “Nicht vor März, eher erst in der zweiten Hälfte kommenden Jahres.” Für seinen Mandanten sei es natürlich besser, wenn das Verfahren schon früher gestartet werden könne. Doch es müssten zum Beispiel noch wichtige Zeugen aus dem Ausland in der Causa um den Juwelier einvernommen werden.

(apa/red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Steuerhinterziehung durch Wiener Juwelier: Hausdurchsuchungen bei Verwandten
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen