Sterz Schnellste im ersten Abfahrtstraining

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Sterz flog am tiefsten
Sterz flog am tiefsten
Regina Sterz ist dafür bekannt, dass sie es schon im ersten Training flott angeht. Die 27-Jährige stellte am Mittwoch im ersten Abfahrtstraining in Schladming Bestzeit auf der “Streicher” auf, sie sah damit erstmals die 1 aufleuchten.

Super-G-Weltmeisterin Tina Maze kam bei ihrer Besichtigungsfahrt auf den vierten Rang. Die Bedingungen waren teilweise noch sehr unterschiedlich, der Tenor der Läuferinnen lautete, dass es auf der Ideallinie schon sehr okay, außerhalb aber noch sehr weich war und noch viel Arbeit auf die Rutscher wartet.

“Wenn das beim Rennen auch so wäre, wäre das schön”, sagte die Trainingsbeste Sterz. “Ich probiere ja immer, schon im ersten Training Gas zu geben, das funktioniert immer gut. Und ich weiß, ich fahre schlecht, wenn ich mir das nur so anschaue. Ich muss konzentriert sein.” Sie habe Passagen, die anderen Läuferinnen Probleme bereiteten, gut erwischt, und habe auch ein Tor, das viele nicht korrekt passierten, gut genommen. “Ich habe mich wohlgefühlt, aber etwas härter darf es schon noch werden.”

Neben Titelverteidigerin Elisabeth Görgl und der Saisonbesten Anna Fenninger dürfte auch Sterz für die Spezialabfahrt am Sonntag Fixstarterin sein, für die weiteren zwei Tickets kommen Stefanie Moser, Andrea Fischbacher und Nicole Schmidhofer infrage.

“Es war ganz okay, ich habe probiert, die Schwünge gut zu treffen, das ist mir ganz gut gelungen”, sagte Fischbacher (6./0,64 Sek. zurück) nach dem ersten Abtasten. Görgl erwischte eine gute Fahrt und kam unmittelbar vor Fischbacher an die fünfte Stelle und ballte die Faust. “Das war seit langem wieder einmal was”, sagte die Steirerin. “Es war kompakter und super zum Fahren. Ich habe mich wohlgefühlt”, war ihr Empfinden.

Keine entscheidende Verbesserung der Bedingungen im Vergleich zum Super-G am Dienstag bemerkte Anna Fenninger (10./+1,59), die zu den zahlreichen Läuferinnen zählte, die das Training nicht ohne Torfehler absolvierten. “Es war sehr ähnlich, sehr weich, sehr unruhig. Es war nicht mehr als eine Besichtigungsfahrt. Es ist komisch vom Schnee her”, sagte die Salzburgerin, die in der Super-Kombination am Freitag Titelverteidigerin ist.

Maze ging es ebenfalls gemütlich an, die viertbeste Zeit hinter Sterz, der Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted und der Schweizerin Fränzi Aufdenblatten sprach dabei aber eine deutliche Sprache. “Wir wollten uns das heute einmal anschauen, wie kompakt die Piste ist. Es war eine Besichtigungsfahrt. Für das Rennen wird man viel Hirn brauchen”, meinte Mazes Trainer und Lebensgefährte Andrea Massi.

 

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