Sterne fürs Christkind: Zur ursprünglichen Weihnachts-Idee

Sterne fürs Christkind: Zur ursprünglichen Weihnachts-Idee
Wie jedes Jahr am Vorabend des 1. Adventsonntags ging auch an diesem Samstag die fast österreichweite Aktion “Sterne fürs Christkind” des Vereines Pro-Christkind über die Bühne. Der Verein setzt damit am Anfang des Advents ein Zeichen für Advent und Weihnacht im ursprünglichen Sinn und Charakter.

Der Gedanke der Aktionen des Vereins: Möglichst viele Menschen sollen gewonnen werden, sich im kleinen und großen dafür einzusetzen, dass Advent und Weihnachten ein Fest des christlichen Glaubens bleiben und nicht zu einer reinen Konsum- und Kauf-Veranstaltung werden. Der Verein Pro-Christkind bietet Plattform und Unterstützung für dieses gemeinsame Engagement.

Tirol

In Tirol, wo gestern Abend die meisten Sterne fürs Christkind brannten, machte der beginnende Föhn starke Probleme – sowohl auf der Nordkette, wo schon seit 2004 jedes Jahr ein Stern fürs Christkind aus 1000 Fackeln brennt, als auch auf der Plateinwiese nordwestlich von Imst, wo es beherzte junge Imster erstmals den Innsbruckern gleich taten. Sie nahmen es sogar auf sich, die große Menge Fackeln eine Stunde auf den Berg zu tragen, um dort den Stern fürs Christkind zu entzünden. Die Windböhen machten es nicht einfach, die Fackeln zu entzünden. Es dauerte lange Zeit, bis alle Lichter brannten. Doch die jungen Aktivisten zeigten beeindruckende Ausdauer, die letztlich von Erfolg gekrönt waren: In Innsbruck erstrahlte der Stern mit, in Imst ohne Schweif.

Innsbrucks Bürgermeisterin Hilde Zach (selbst erklärter Christkindl-Fan) ließ es sich nicht nehmen, den bereits traditionellen Stern in der neuen Fußgängerzone in der Maria-Theresienstraße in Innsbruck persönlich zu entzünden. Der Stern angrenzend an die Christkindmärkte in Innsbrucks Prachtstraße ermöglicht mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sie auf den noch größeren am Berg aufmerksam zu machen.

Steiermark

In Graz marschierten mehr als 300 Menschen mit Fackeln von der Eiskrippen-Eröffnung im Landhaushof, begleitet von Trommlern, über die Christkindlmärkte zur Hauptbrücke über die Mur (bzw. Erzherzog-Johann-Brücke, wie sie jetzt heißt) zwischen Kunsthaus und Franziskanerviertel, wo die Menschen mit den Fackeln in der Hand, auch bereits traditionell, den Christkindstern bildeten. Für einige Zeit stand für den Stern sogar der öffentliche Verkehr still, der zu einem großen Teil über die Brücke führt.

Niederösterreich

In Gumpoldskirchen / Nö entzündete erstmals eine Pfadfindergruppe einen Stern fürs Christkind. Am Beginn stand ein Fackelzug der 6 – 10jährigen Pfadfinder. Dann wurde gemeinsam der Stern zwischen Kirchplatz und Rathausplatz entzündet. Die Aktion kam gut an. Bis auf 2 der Lichter des Sternes wurden gegen einen Beitrag zur Aktion “Sterne fürs Christkind” mitgenommen und brennen zu Hause weiter – als Zeichen fürs Christkind.

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