Steaming Satellites und Avec läuteten den Frühling in Wien ein

Von Amina Beganovic
Frühlingsgefühle mit den Steaming Satellites.
Frühlingsgefühle mit den Steaming Satellites. - © Vienna.at/Bernhard Jank
Unter dem Motto “Sinnes Rauschen” wurde im Wiener Haus der Musik am Samstagabend ein ausverkaufter Frühlingsauftakt zelebriert.

Wenn das keine gute Einstimmung auf den (Musik-)Frühling war: Mit dem alljährlichen “Sinnes Rauschen” lud das Wiener Haus der Musik zum musikalischen Zelebrieren der neuen Jahreszeit.

Und das im stimmungsvollen Ambiente: Der glasüberdachte Innenhof im Haus der Musik wurde dabei zur stilvollen Konzertarena. Dabei bot das Hau einmal mehr eine hochkarätige Selektion nationaler und internationaler Indie/Alternative-Acts.

VIENNA.at war vor Ort – und da es immer wieder Spaß macht, neue Künstler kennenzulernen, wollen wir euch die Acts des Mini-Festivals ans Herz legen:

Tall Tall Trees

Den Anfang machte der Mike Savino alias Tall Tall Trees. Als One-Man-Shot mit einem multifunktionelen Loop-Banjo gelang es dem bärtigen US-Singer-Songriter, die Wiener Menge ordentlich auszuwärmen. Flotter Indie-Folk aus NY City, aus der Feder eines einzigen Musikers, der so klingt, als wäre eine ganze Band auf der Bühne. Hut ab!

Minden

Als nächstes folgten die Kollegen von Minden, eine Popband aus Portland, für die man das Adjektiv “schräg” wohl erfunden hat. Aber das machte gerade den Charme der chaotischen Gruppe aus, die für überaus tanzbaren Sound sorgten.

Avec

Und natürlich die zauberhafte Avec: Die gerade mal 20-Jahre junge Singer-Songwriterin aus Oberösterreich schreibt seit vielen Jahren bereits Songs und fesselt mit ihrer engelsgleichen Stimme. Berührend und mystisch, dazu Texte, die in die Tiefe gehen – die Musik von Avec ist genau richtig für regnerische Nebeltage. Oder Sonnentage. Oder sonstiges Wetter, weil einfach immer schön. Daher hat sie sich die diesjährige Nominierung bei den Amadeus Awards mehr als verdient.

Steaming Satellites

Zu guter Letzt der Hauptact – eine der besten Live-Bands, die Österreich aktuell zu bieten hat. Und nein, ausnahmsweise ist nicht die Rede von Wanda oder Bilderbuch. Wir meinen die Salzburger Formation Steaming Satellites, ebenfalls 2016 für einen Amadeus Award in der Kategorie “Alternative” nominiert. Ihr Song “How Dare You” wurde nicht umsonst zur Filmmusik von Das finstere Tal” von Andreas Prochaska: Steaming Satellites schreiben mitreißend-gefühlvollen Rock, der sich nicht vor aufregendem Stilmix scheut. Sound made in Austria, der Musikfans hiermit als dringende Empfehlung ausgesprochen wird.

Bilder des Konzertreigens gibt es in unserer Diashow.

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