Start der Semesterferien: 5 Tipps für besseres Lernen

Lernen in den Semesterferien leicht gemacht.
Lernen in den Semesterferien leicht gemacht. - © Pixabay/Sujet
Auch wenn die Ferienzeit primär zum Erholen genutzt werden sollte, bietet sie einen guten Rahmen, Unklarheiten im Lernstoff zu beseitigen. Damit das Lernen in den Ferien nicht zur Qual wird – sondern sogar Spaß machen kann – fasst der weltweit führende Anbieter für internationale Bildungsprogramme, EF Sprachreisen, in fünf Tipps zusammen, worauf es dabei ankommt.

Wer kennt dieses „Ferien-Dilemma“ nicht? – Einerseits der Wunsch nach Pause und Erholung, andererseits das schlechte Gewissen, weil man die Zeit auch zum Lernen nutzen könnte. „Ideal ist, das Lernen möglichst angenehm und effektiv zu gestalten.

Dafür gibt es ein paar Tricks, die einfach anzuwenden sind und großen Erfolg haben“, berichtet Cornelia Lindner, Country Manager Austria, Slovakia, Hungary bei EF Sprachreisen.

  1. Tipp – Struktur schaffen und Motivation steigern: Lernziele verschriftlichen

„Die beiden Fragen ‚Wo fange ich an? Wann lerne ich was?‘, die man sich zu Beginn stellt und einen leicht überfordern, können problemlos beantwortet werden, wenn man sich einen übersichtlichen Lernplan erstellt und – ganz wichtig – Struktur schafft“, so Lindner. Wichtig dafür sei, laut der Bildungsexpertin, die Definition von konkreten Lernzielen, versehen mit Fristen. Die Erstellung einer simplen Excel-Tabelle genüge dafür schon, die erdrückende Angst zu bannen und einen roten „Lern-Faden“ zu erhalten. „Ein weiterer Vorteil der Verschriftlichung der Ziele zu Beginn ist, dass man beim Lernen motivierter ist. Es spornt in jeder Hinsicht mehr an, Einzelziele etappenweise zu erreichen, als nur das scheinbar unerreichbar große Ganze am Ende vor Augen zu haben“, ergänzt Lindner.

  1. Tipp – Strikte Trennung zwischen Lern- und Erholungszeit: Ortwechsel

„Die psychologische Wichtigkeit dessen wird leider vielfach unterschätzt. Aus Bequemlichkeit und damit kein Zeitverlust entsteht, wird oft zuhause stundenlang gelernt“, berichtet Lindner und erklärt: „Dadurch, dass man das Gefühl hat, jederzeit lernen zu können, entsteht entweder leicht ein schlechtes Gewissen oder man lernt bis zum sprichwörtlichen Umfallen. Beide Varianten sind schlecht und sollten vermieden werden“. Die Sprachkurse bei EF seien daher bewusst so konzipiert, dass trotz der Unterrichtseinheiten in den EF-Schulen vor Ort viel Freizeit am Tag bleibt, die abseits der Schulgebäude verbracht wird. Zuhause kann diese örtliche Trennung durch eine Verlagerung des Lernens in Cafés, Bibliotheken oder aber auch zu Freunden erreicht werden. Beim gemeinsamen Aneignen des Wissens sind der gegenseitige Know how-Austausch und die Aussicht, direkt im Anschluss mit den Freunden etwas unternehmen zu können, weitere Motivatoren.

  1. Tipp – Ein größerer Ortswechsel: Sprachreisen

Wen es in die Ferne zieht und wer mehr von unserer Welt entdecken möchte, der kann die Ferien für einen Sprachkurs im Ausland nutzen. Die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse erfolgt dabei wie von selbst und das Freizeitprogramm vor Ort bietet Erlebnisse, Entspannung und Spaß. Die Freizeit während des Auslandsaufenthalts sei, laut Lindner, mindestens genauso wichtig wie die Unterrichtseinheiten. Die Fremdsprache werde authentisch angewendet und man entwickle sich persönlich weiter. Um bei EF alle Geschmäcker anzusprechen, wird eine breite Palette an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung vor Ort geboten. In Costa Rica können mit EF etwa Surfkurse besucht und in Paris beispielweise an Kochkursen zur gemeinsamen Entdeckung der Geheimnisse der französischen Küche teilgenommen werden.

  1. Tipp – Individuellen Lerntyp berücksichtigen: Kreativ sein

„Der Lernerfolg kann massiv gesteigert werden, in dem man bei der Wissensaneignung berücksichtigt, welcher individuelle Lerntyp man ist“, weiß Lindner. Es wird zwischen dem auditiven, haptischen und visuellen Typ differenziert. Menschen mit der Präferenz, sich Informationen auf auditive Art zu merken, können sich in den Ferien beispielweise Aufnahmen erstellen, die sie auf dem Weg zu Ausflügen oder während des Sportbetreibens anhören. „Haptische Lerntypen merken sich Informationen leichter, wenn sie während des Lernvorgangs aktiv und darin involviert werden. Bei EF gestalten wir dafür oft Rollenspiele oder arbeiten stark mit Medien, bei denen ein hohes Involvement erzeugt wird“, fährt Lindner fort. Visuelle Lerntypen prägen sich Informationen am besten ein, wenn sie sie vor Augen haben. Gestaltete Plakate, auf denen die Informationen, die man sich merken möchte, bunt visualisiert werden, und die anschließend an einer präsenten Stelle aufgehängt werden, sind hierfür eine gute Methode. „Allen Lerntypen sind bei der Auswahl ihrer Methoden keine Grenzen gesetzt. Je individueller und kreativer die Vorgangsweise ist, desto effektiver“, fasst Lindner zusammen.

  1. Tipp – Spaß am Lernen: Apps und Co.

Je mehr man Spaß am Lernen hat, desto besser werden die Erfolge. Dementsprechend ist es von großem Vorteil, nicht nur den eigenen Lerntyp zu berücksichtigen, sondern auch zu bedenken, mit welchen Mitteln abseits von Kugelschreiber und Notizblock man gerne lernen möchte. „Bei EF hat die Entwicklung von eigenem Lehrmaterial und die Optimierung der Lehr- und Lernmethoden oberste Priorität. In diesem Jahr wird verstärkt in diesen Bereich investiert werden“, berichtet Lindner. EF hat beispielsweise Apps entwickelt, mit denen spielerisch Englisch gelernt werden kann. „Ist man kein Fan von digitalen Medien, bietet sich etwa der Gebrauch von Lernbüchern an, die spielerische Übungen enthalten. Wichtig ist einfach, die Lernmethode zu finden, die einem selbst am meisten Spaß macht“, fasst Lindner abschließend zusammen.

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