Starkes Ergebnisplus für Telekom Austria

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Gute Stimmung in der Telekom Austria Zentrale.
Gute Stimmung in der Telekom Austria Zentrale. - © APA
Die Telekom Austria konnte im 1. Halbjahr 2015 das Ergebnis deutlich steigern, der Umsatz blieb konstant, das Jahresergebnis kehrte sich von minus 264,3 auf plus 171,4 Mio. Euro um.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde leicht nach unten revidiert, die Dividende wird weiterhin bei 0,05 Euro je Aktie gesehen, geht aus einer Ad-hoc-Mitteilung des Konzerns am 16. Juli hervor.

Die Finanzergebnisse der Telekom Austria

In den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres konnte das Betriebsergebnis von minus 163,2 auf plus 260,8 Mio. Euro wieder klar in die schwarzen Zahlen gedreht werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda, bereinigt) legte um 7,4 Prozent auf 665,3 Mio. Euro zu. Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schnellte um 43, 1 Prozent auf 534,5 Mio. Euro hoch.

Ausblick: “Ungefähr stabile Entwicklung”

Bei den Festnetzanschlüssen konnte die Telekom den Stand im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 halten, bei den Mobilfunkkunden gab es einen Rückgang um 2,5 Prozent.

Zum Ausblick teilte der Konzern, der sich mittlerweile unter Kontrolle der mexikanischen America Movil befindet, mit, dass die Umsatzerwartung “auf eine ungefähr stabile Entwicklung korrigiert” wurde. Dies sei in erster Linie auf die Geschäftsentwicklung in den südosteuropäischen Märkten zurückzuführen.

Verschärfter Wettbewerb

In ihrem Ausblick für das Gesamtjahr geht die Telekom auch auf die Konkurrenz durch virtuelle Mobilfunkbetreiber ein, wie etwa das Hofer-Angebot “H.o.T”. Deren Markteintritt hat den Wettbewerb verschärft.

Telekom-Chef Hannes Ametsreiter verabschiedet sich

Damit muss sich Telekom-Chef Hannes Ametsreiter aber ohnehin in zwei Wochen nicht mehr herumschlagen. Er verlässt das Unternehmen mit Ende Juli und wird mit 1. Oktober Chef bei Vodafone Deutschland. Der ehemalige Monopolist Telekom gehört mittlerweile zu 59,7 Prozent der mexikanischen America Movil des Milliardärs Carlos Slim, Österreich hält 28,4 Prozent.

(apa/red)

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