Das Spielefest 2008 hat die Pforten geöffnet!

Das Spielefest 2008 hat die Pforten geöffnet!
© Foto: Andreas Habicher
Im Wiener Austria Center in Wien 22 dreht sich am letzten November-Wochenende 2008 alles rund ums Spielen: Brett-, Karten-, Computer- und Rollenspiele für alle Altersgruppen und jede Gruppengröße. Wir haben Fotos vom ersten Tag am Spielefest

Wieder mussten die Wiener Spielefans ein volles Jahr warten, doch jetzt ist es soweit: Das 24. Spielefest im Vienna Austria Center hat die Pforten geöffnet. Groß und Klein erwartet ein buntes Feuerwerk aus Spiel, Spaß und Unterhaltung, pünktlich zur Vorweihnachtszeit mit der ganzen Bandbreite der Spieleneuheiten des Jahres 2008.

Das Herzstück des Spielefestes ist wie immer die riesige Spielothek mit allen Neuheiten der letzten Monate und zahlreichen Klassikern. Hier können Spielefreunde nach Lust und Laune ausprobieren und mit den besten und lustigsten Spielen ihre Wunschliste ans Christkind bestücken. Rund um die Spielothek stellen Spiele-Erfinder ihre Kreationen vor: neben vielen anderen Andreas Pelikan, dessen “Wie verhext” drei bis fünf Spielern als Druiden oder Hexen Gelegenheit bietet, am Kartentisch gegeneinander anzutreten, oder “Miwin”, der nach den Miwin’schen Würfeln auch mit “Maki” eine Art Solitär-Schach kreiert hat.

Brettspiele und Elektronik-Games

Neben den Brettspielen ist natürlich auch die elektronische Spielewelt präsent. Spielekonsolen, PCs und andere Hardware stehen bereit, damit die Gamer sich voll austoben können. A propos austoben: Für Fußballfreunde gibt es heuer einen ganz eigenen Bereich, in dem neben abstraktem Tischfußball und klassischem “Wutzeln” auch mit vollem Körpereinsatz richtig Street Soccer gespielt werden darf.

Auf Fantasy-Freunde wartet eine kleine Überraschung: Das heurige Spielefest steht unter dem Motto “Stars & Stripes”, und so gibt es anstelle der fast schon gewohnten Vampire, Orks und Jedi-Ritter einen Saloon und ein Sheriffs-Büro zu bestaunen. Trotzdem haben natürlich auch die LARP- und PnP-Rollenspieler ihren Platz auf dem Spielefest 2008.

Vom Enkerl bis zur Oma

Organisationschef Ferdinand de Cassan stellt sich, konfrontiert mit den unvermeidlichen Fallstricken bei der Koordination derartiger Riesen-Events oft die Frage: “Wofür tu ich mir das immer wieder an?” Doch wenn er dann im Zuge des Spielefestes durch die Hallen streift und glückliche Kinder sieht, oder Omas mit ihren Enkeln, die gemeinsam am Boden sitzen und zusammen spielen, dann weiß er wieder, dass sein Team und er mit dem Spielefest alljährlich einen Hauch verloren geglaubter Familienidylle zurück bringen.

Gegen die Krise spielen

Die “Krise” war in den Köpfen der Organisatoren heuer natürlich besonders präsent. Doch alle sind sich einig: Gegen die Finanzkrise kann man anspielen. Nicht nur, um sie aus den Gedanken zu verbannen, sondern auch ganz ökonomisch. Spiele sind Einmal-Investitionen, die man dauerhaft nutzen kann – und ihre Preise haben auch (noch?) nicht angezogen. Insofern sind Spiele derzeit die beste Investition.

Mehr Spielefest-Infos

Bruno Kreisky Platz 1, 1220 Wien, Austria

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