Staatssekretär Sebastian Kurz erhielt wüste E-Mail-Drohungen

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Staatssekretär Kurz erhielt radikale Droh-E-Mails
Staatssekretär Kurz erhielt radikale Droh-E-Mails - © APA/GEORG HOCHMUTH
Eine Gruppe von Rechtsextremisten hat es offenbar auf Staatssekretär Sebastian Kurz abgesehen. Dieser erhielt eine E-Mail mit wüsten Drohungen. Die Absender gaben sich angeblich als Sympathisanten mit dem Attentäter von Oslo, Anders Breivik, zu erkennen.

Medienberichten zufolge wurde Sebastian Kurz das Opfer einer E-Mail-Attacke. Der Integrations-Staatssekretär wurde demzufolge massiv von einer rechtsextremen Gruppe bedroht, die sich “We support Anders Breivik” nennt. Die Droh-Botschaft wurde angeblich auch an weitere Personen bzw. Gruppierungen gesendet.

Breivik-Sympathisanten bedrohen Sebastian Kurz

Konkret soll Kurz in dem als wirr beschriebenen Schreiben mit “chemischen Anschlägen” und “christlichen Kamikaze-Angrifffen” bedroht worden sein, wie die Gratis-Zeitung “Heute” berichtete.

Die “Organisation von Ariern”, wie sich die Gruppe selbst nennt, richtet ihre Drohmail nach eigenen Angaben gezielt an Unternehmen, die “ethnische Türken oder Juden” beschäftigen.

Die Absender bezeichnen Oslo-Attentäter Breivik als ihren “liebsten Bruder”, und sich selbst als “mit dessen langer Haft extrem unzufrieden.” Abschließend sollen sie in ihrer Drohung an Sebastian Kurz noch gewarnt haben: “We are not kidding” (Wir scherzen nicht!”).

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