Sperre des Karawankentunnels: Befürchteter Mega-Stau blieb aus

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Der befürchtete Mega-Stau während der Karawankentunnel-Sperre blieb vorerst aus.
Der befürchtete Mega-Stau während der Karawankentunnel-Sperre blieb vorerst aus. - © APA
Trotz dem stärksten Reisewochenende des Sommers blieb der Mega-Stau trotz Sperre des Karawankentunnels zwischen Kärnten und Slowenien aus.

Die Asfinag zog am frühen Abend eine positive Zwischenbilanz: “Bis dato ist nahezu alles problemlos gelaufen, es gab keine nennenswerten Staupunkte”, hieß es auf APA-Anfrage.

Die Sperre wurde um 19:00 Uhr aufgehoben, da der Staatsbesuch von Russlands Staatspräsident Wladimir Putin in Slowenien mit einstündiger Verspätung begann. Trotz dieser Einschränkung verlief die Reisewelle laut Asfinag den ganzen Tag über weitgehend problemlos. “Die Staus hielten sich wirklich in Grenzen”, bilanzierte Regionalleiter Hannes Zausnig. Viele Urlauber aus Deutschland seien schon in der Nacht gefahren, der Verkehr habe sich zudem sehr gut auf Ausweichrouten aufgeteilt.

Sechs Kilometer Stau auf der A9

Die Asfinag hatte im Laufe des Tages nur wenige Behinderungen verzeichnet – den längsten Stau in Richtung Süden habe es mit sechs Kilometern vor der Tunnelkette Klaus in Oberösterreich auf der Pyhrnautobahn (A9) gegeben. Was die Situation vor dem Karawankentunnel angeht, habe die Information der Reisenden sehr gut funktioniert, betonte man bei der Asfinag: “Die Ausweichrouten über Graz, beziehungsweise über Arnoldstein und Italien wurden sehr gut angenommen.” Da viele deutsche Urlauber bereits in der Nacht losgefahren waren, hatte es in der Früh vor dem Tunnel auf der Karawankenautobahn (A11) einen Stau gegeben – bis zur Sperre löste sich dieser aber auf.

(APA/Red)

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