Spektakuläre Großbrände bei Enzesfeld und Horn

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Großeinsatz der Feuerwehr im Bezirk Baden.
Großeinsatz der Feuerwehr im Bezirk Baden. - © Einsatzdoku - Pongracic
Im Bezirk Baden mussten Dienstagabend über 100 Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung ausrücken, bei einem Feuer im Bezirk Horn waren gar mehr als 200 Einsatzkräfte vor Ort.

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr kam es Dienstagabend gegen 19:30 Uhr im Industriegebiet von Enzesfeld. Die dichte Rauchsäule war kilometerweit zu sehen und weiste den anrückenden Feuerwehren den Weg zum Einsatzort.

Beim Eintreffen stand ein überdachter Lagerplatz eines Gewerbebetriebes bereits in Vollbrand, ein Mitarbeiter, der zunächst versucht hatte, den Brand mittels Handfeuerlöscher zu löschen, verletzte sich dabei und musste vom Rettungsdienst versorgt werden.

Aufgrund der hohen Brandintensität griff das Feuer auf eine benachbarte Firmenhalle beziehungsweise den Garagentrakt über. Durch den Einsatz der insgesamt 107 eingesetzten Feuerwehrmitglieder konnte am Nachbargelände jedoch größerer Schaden verhindert werden. Das Feuer konnte schließlich rasch gelöscht werden, die Brandursache ist noch unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.

16 Feuerwehren im Bezirk Horn im Einsatz

In der Lagerhalle einer Mühle in Rosenburg (Bezirk Horn) brach dann in der Nacht auf Mittwoch ein Brand aus, der 200 Einsatzkräfte von 16 Feuerwehren stundenlang in Atem hielt. Die Ursache war zunächst unbekannt, berichtete das NÖ Landeskommando.

Knapp nach 2:00 Uhr waren Anrainer durch einen lauten Knall auf den Brand aufmerksam geworden und alarmierten die Feuerwehr. Als die ersten Mitglieder der FF Rosenburg wenige Minuten später eintrafen, stand die 1.500 Quadratmeter große Lagerhalle bereits in Vollbrand. Weil die Flammen auf die nur 20 Meter entfernten Hauptgebäude der Mühle überzugreifen drohten, gab der Einsatzleiter sofort Großalarm und forderte weitere 15 Feuerwehren zur Verstärkung an.

Durch einen massiven Löscheinsatz, der mit einer Drehleiter und einer Teleskopmastbühne unterstützt wurde, gelang es, die Produktionsstätten vor dem Feuer zu schützen. Die Eigentümer der Mühle waren bereits 2002 von einem Ereignis hart getroffen worden, erinnerte das Landesfeuerwehrkommando an die enormen Schäden an der Anlage durch das Kamp-Hochwasser.

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