SPD-Chefin Kraft im ersten Wahlgang gescheitert

Im zweiten Wahlgang reicht Mehrheit der Stimmen
Im zweiten Wahlgang reicht Mehrheit der Stimmen - © APA (dpa)
Am Mittwoch hat die nordrhein-westfälische SPD-Chefin Hannelore Kraft im ersten Wahlgang zu wenig Stimmen für die Wahl zur nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin erhalten. Eine Stimme trennte die 49-Jährige im ersten Wahlgang von der absoluten Mehrheit. Kraft bekam 90 Stimmen. SPD und Grüne haben eine Minderheitsregierung vereinbart und verfügen im Düsseldorfer Landtag über 90 der 181 Sitze.

Im zweiten Wahlgang reicht Kraft die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Da die Linke angekündigt hat, sich der Stimme zu enthalten, könnte Rot-Grün gegen insgesamt 80 Stimmen von CDU und FDP Kraft zur Regierungschefin küren.

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