Sommerschlussverkauf: Österreicher geben rund 200 Euro für Schnäppchen aus

Das kaufen die Österreicher im Schlussverkauf.
Das kaufen die Österreicher im Schlussverkauf. - © ARCHIVÊ- Werbung zum Sommerschlussverkauf (SSV), aufgenommen am 21.07.2008 in Magdeburg.Sachsen-Anhalts HŠndler halten weiter an der Tradition des Schlussverkaufs fest, obwohl es ihn offiziell seit sechs Jahren nicht mehr gibt. Trotz anderer Rabattaktionen ist der saisonale Ausverkauf in den Kšpfen der Kunden verankert, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Foto: Jens Wolf/lah (zu dpa-Umfrage lah vom 24.07.2010) +++(c) ZB-FUNKREGIO OST - Honorarfrei nur fŸr Bezieher des ZB-Regiodienstes+++
Rund 200 Euro machen Österreicher im Sommerschlussverkauf für Schnäppchen locker und kaufen im Sale vor allem Bekleidung und Schuhe.

“Mit durchschnittlichen Ausgaben von 200 Euro pro Person ist der Schlussverkauf für den Handel wie Weihnachten im Juli”, so Geschäftsführer des Handelsverbandes, Rainer Will.

Jeder Vierte lässt im Ausverkauf auch mehr als 300 Euro springen; knapp ein weiteres Viertel (24 Prozent) hat dafür nur 51 bis 100 Euro budgetiert, wie aus dem aktuellen “Handelsverband Consumer Check” hervorgeht, den das Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com durchgeführt hat.

Schlussverkauf: So kaufen Österreicher ein

Bei der Schnäppchenjagd am beliebtesten sind hierzulande Bekleidung (85 Prozent) und Schuhe (57 Prozent). Es gibt aber auch geschlechtsspezifische Schwerpunkte: Während fast jede Frau im “Sale” Textilien einkauft, interessieren sich Männer daneben besonders für Sportartikel (31 Prozent) und Elektronik (29 Prozent). Weibliche Kunden kaufen auch gerne Accessoires (30 Prozent).

Die Mehrheit der Österreicher sucht spontan nach günstigen Angeboten (71 Prozent). Bei den Männern geht aber doch ein Drittel gut informiert auf Einkaufstour, bei den Frauen führen nur 20 Prozent Vorabrecherchen durch.

Rund zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) zieht es auf der Suche nach Sonderangeboten in Einkaufszentren. Jeder Zweite nutzt den Abverkauf aber auch online. Nur 14 Prozent bleiben vom Sommerschlussverkauf komplett unberührt und wollen gänzlich darauf verzichten.

(APA/Red)

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