So wird das Wetter beim MotoGP in Spielberg

Das Wetter bei der diesjährigen MotoGP wird eher durchwachsen.
Das Wetter bei der diesjährigen MotoGP wird eher durchwachsen. - © AFP PHOTO / Michal Cizek (Symbolbild)
Kommendes Wochenende steht das MotoGP in der Steiermark an. Die Wettervorhersage für das Motorrad-Event schaut eher wechselhaft aus.

Am MotoGP muss man in Bezug auf das Wetter auf alles gefasst sein: Donnerstagabend drohen im ohnehin zuletzt von Unwettern heimgesuchten Murtal erneut Starkregen, Hagel und Sturm. Samstag und Sonntag schauen dafür ruhiger aus und bringen Temperaturen bis 22 Grad Celsius, sagte Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Der Donnerstag, den schon viele für die Anreise zu den Campingplätzen nutzen, wird zunächst freundlich und heiß. Bis zu 31 Grad Celsius wird das Thermometer anzeigen, doch am Nachmittag wird die Wetterlage labil. Eine Kaltfront von Westen zieht herein und bringt heftige Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen, erklärte Sudy im APA-Gespräch. Die Nacht auf Freitag zieht das Unwetter durch und auch am Freitag können am Vormittag noch stärkere Regengüsse dabei sein.

Am Samstag und am Sonntag kühlt es ab

Mit etwas kühleren Temperaturen ist dann am Samstag und Sonntag zu rechnen: Bei 19 bis 22 Grad Celsius dürften die Höchstwerte liegen. Am Samstag kann es vereinzelt noch regnen, aber das Wetter wird stabiler und die Wolkendecke lockert bis zum Nachmittag auf. Die Gewitter sollten weniger werden, meinte Sudy. Am Sonntag dürften sie ganz ausbleiben.

Der Experte warnte: “Aus meteorologischer Sicht passen die Zutaten für neuerliche Unwetter in den gleichen Gebieten wie am vergangenen Wochenende.” Mögliche Betroffene sind wieder die Gebiete Oberwölz, Niedere Tauern, Donnersbach, die Sölktäler und Kobenz. Ob es tatsächlich wieder zu massiven Unwettern mit Folgeschäden kommt, könne aber erst wenige Stunden davor gesagt werden.

Campingplätze wurden für Unwetter sicher gemacht

Erwin Grangl, vom Bereichsfeuerwehrkommando Knittelfeld, erklärte am Mittwoch: “Wir hoffen, dass die Prognosen nicht eintreffen.” Wenn doch sei man aber gewappnet. In den vergangenen Tagen wurden die Hausaufgaben gemacht: Die Campingplätze wurden begangen und für in Ordnung befunden, Überflutungsbereiche rund um den Red Bull Ring haben die Feuerwehrleute ausgepumpt. Auch bei den Parkplätzen, die durchwegs auf Wiesenflächen zu finden sind, wurden Wasserlacken beseitigt und Hackgut herangeschafft. Damit sollen vor allem die Einfahrten rutschfest gemacht werden.

Veranstalter und Einsatzkräfte haben auch ein Alternativkonzept für die Parkplätze ausgearbeitet: Auf manchen Flächen liegen Matten. Diese teilbefestigten Plätze sollen zuerst befüllt werden. Freitagfrüh könne kurzfristig entschieden werden, wo die Besucher ihre Autos abstellen können.

Feldbetten für den Notfall vorbereitet

Für die Campingplätze gibt es spezielle Anweisungen: Die Abflüsse wurden nach den Unwettern vom vergangenen Wochenende von Geröll befreit. Laut Grangl sehe es rund herum wieder sauber aus. Die Zelte werden zu großen Teilen auf erhöhten Lagen stehen, Mulden sollen von den Campinggästen gemieden werden. Patrouillen werden die Standplätze kontrollieren und gegebenenfalls für Verlegungen oder im schlimmsten Fall auch für Evakuierungen sorgen. Kommt es zu diesem Worst-Case-Szenario stehen die Rüsthäuser mehrerer Feuerwehren als Notunterkünfte bereit: “Wir haben Feldbetten vorbereitet”, sagte Grangl.

Feuerwehrleute aus anderen Bezirken helfen aus

Die Feuerwehrleute, die am Wochenende bei der MotoGP im Einsatz sein werden, haben nun noch ein wenig Erholung. Kollegen aus anderen Bezirken helfen aus. Trotz aller Mühen wirkte Grangl im APA-Gespräch besorgt: “Die Böden sind aufgeweicht. Jeder Regen ist zuviel. Wir hoffen, dass sie am Mittwoch und am Donnerstag tagsüber noch etwas auftrocknen.”

Tickets für den Motorrad Grand Prix von Österreich sind noch zu haben: Eine Eintrittskarte für das gesamte Wochenende ist ab 95 Euro für Erwachsene erhältlich. Tagestickets gibt es an den Tageskassen direkt am Ring zu kaufen.

APA/Red.

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