So sieht das Wiener Christkindl 2009 aus

Das Wiener Christkind 2009: Viktoria
Das Wiener Christkind 2009: Viktoria - © APA-OTS / Thomas Preiss
Das Wiener Christkindl, die 19jährige Viktoria, wird nicht nur Kinderaugen zum Strahlen bringen, sondern auch den vorweihnachtlichen Gedanken in Altersheime und Spitäler bringen.

Strahlend präsentierte das frisch gekürte Christkindl am Donnerstag die Highlights des Wiener Adventzaubers vor dem Rathaus. Der traditionsreiche Christkindlmarkt im Herzen der Stadt erwartet ab Samstag nicht nur an die drei Millionen Besucher, sondern wurde auch von der internationalen Presse zum kinderfreundlichsten Christkindlmarkt Europas gewählt.

Eröffnet wird der Christkindlmarkt heuer am 14. November. Über 144 Standler werden ihre Waren präsentieren. Die heurige Innovation des Adventzaubers besteht in einem neuen Beleuchtungskonzept. Neu ist ein Standler, der Bio-Punsch ausschenkt. Zusätzlich wird ein speziell kreierter Jugendpunsch angeboten, der sich aus Früchtetee, Orangen- oder Himbeersaft und verschiedenen Gewürzen zusammensetzt. In der Informationshütte wird dieses Jahr extra ein Bankomat für den Christkindlmarkt aufgestellt.

Besonders beliebt sind aber bei den Besuchern nicht nur die verschiedenen Heißgetränke, sondern auch die Häferl, in denen sie ausgeschenkt werden. “In den vergangenen Jahren ist der Mitnahmeeffekt um 100 Prozent gestiegen”, weiß Akan Keskin, der Landesgremialobmann des Markthandels. Zusätzlich zu den “klassischen” Tassen gibt es heuer spezielle Häferl in Stiefelform für die kleineren Besucher. In diesen wird der Kinderpunsch ausgeschenkt.

Für die Kinder gibt es nicht nur ein eigenes Getränk, sondern auch lustiges Programm. So stehen zum Beispiel Ponyreiten, Kasperltheater oder Ringelspiel zur Auswahl. Außerdem wird das Christkind leibhaftig unterwegs sein, Wunschzettel entgegennehmen und Geschichten vorlesen. Im wahren Leben heißt dieses Viktoria, ist 18 Jahre alt und studiert Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Uni Wien. Besonders stolz ist Brauner, dass der “Adventzauber” von internationalen Medien zum “kinderfreundlichsten Weihnachtsmarkt” gewählt wurde.

Nicht nur für die Besucher, auch für die Standler gibt es eine Neuerung: Um Einbrüche zu verhindern, werden zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr erstmals Securitys auf dem Rathausplatz patrouillieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Hütten per Videoüberwachung zu schützen. “Die meisten Standler werden das heuer machen”, erklärte Keskin.

Die Stadt Wien unterstützt den “Adventzauber” mit einem Budget von gut einer Mio. Euro, die Wirtschaftskammer Wien (WKW) steuert weitere 240.000 Euro für Marketingmaßnahmen bei. Generell seien die Weihnachtsmärkte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, betonte WKW-Präsidentin Brigitte Jank. Immerhin werden bei jedem Besuch etwa 18 Euro ausgegeben. Durchschnittlich besucht ein Wiener in der Weihnachtszeit dreimal einen Christkindlmarkt. In Summe würden rund 60 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

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