So feierte der SKN St. Pölten die Rückkehr in die Bundesliga

Aufsteiger SKN St. Pölten schloss die Erste-Liga-Saison mit einem 3:0-Heimsieg gegen den FAC ab.
Aufsteiger SKN St. Pölten schloss die Erste-Liga-Saison mit einem 3:0-Heimsieg gegen den FAC ab. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Der frisch gebackene Meister SKN St. Pölten hat im letzten Saisonspiel der Ersten Liga Schlusslicht Floridsdorfer AC mit 3:0 bezwungen und sich damit auch den Punkterekord von 80 Zählern geholt.

Bundesliga-Aufsteiger SKN St. Pölten hat zum Saisonabschluss den Floridsdorfer AC 3:0 besiegt und somit alle vier Saisonduelle gegen das Schlusslicht zu Null gewonnen.

Lange mussten die 5.667 Zuschauer in der NV Arena nicht auf das erste Tor warten. Michael Ambichl brachte die Niederösterreicher schon 24 Sekunden nach Anpfiff mit 1:0 in Front. Daniel Lucas Segovia hatte sich durchgetankt und vorbildlich auf den mitgelaufenen Mittelfeldspieler abgelegt.  In der 6. und 7. Spielminute fanden die Niederösterreicher schon die nächsten Torchancen vor – der Schuss von David Stec fiel aber zu schwach aus und jenen von Lukas Thürauer parierte FAC-Goalie Martin Fraisl.

Nach ein paar weiteren Halbchancen des dominanten SKN, erhöhte Stec in der 28. Minute auf 2:0 für die “Wölfe”. Der 23-Jährige, der bei Rapid hoch im Kurs steht, musste, nachdem Segovia zentral auf Fraisl geköpft hatte, den Ball nur mehr aus kurzer Distanz einschieben. Die Wiener gaben erst knapp vor der Pause durch Patrick Haas den ersten Schuss ab, der Mittelfeldspieler verzog aber.

Segovia verpasst Torjäger-Krone

Nach der Pause verflachte das Spiel zusehends. Die Wiener konnten mit den Niederösterreichern nicht mithalten. Beim SKN waren einige aber schon zu unkonzentriert, daraus Kapital zu schlagen. Segovia bemühte sich noch redlich aber vergeblich, sein 20. Meisterschaftstor zu erzielen. Letztlich heißt der Schützenkönig der Liga aber Thomas Pichlmann (Wacker Innsbruck) mit 20 Treffern, während der Spanier bei 19 stehenblieb.

Getroffen hat in den zweiten 45 Minuten in der NV Arena nur mehr Joker Bernd Gschweidl in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:0-Endstand. Die Zuschauer hatten ihre “Wölfe” vorher schon mit standing ovations gefeiert.  Auf Seiten des FAC traf Flavio zumindest noch die Stange (77.).

Mit 80 Punkten aus 36 Runden haben die Niederösterreicher die Erste Liga mit so vielen Zählern wie noch nie jemand zuvor abgeschlossen. Ried (2004/2005) und Admira Wacker (1999/2000) hatten zuvor mit jeweils 77 Punkten die Bestmarke. Zum Spieler der Saison wählten die SKN-Fans Manuel Hartl, der als Flügelspieler immerhin auf elf Saisontore gekommen ist.

Technische Daten

Erste Liga (36. Runde):
SKN St. Pölten – Floridsdorfer AC 3:0 (2:0)
St. Pölten, NV Arena, 5.667 Zuschauer, SR: Sebastian Gishamer

Torfolge: 1:0 Ambichl (1.), 2:0 Stec (28.), 3:0 Gschweidl (90.)

SKN St. Pölten: Riegler – Dober, Huber, Wisio, Grasegger – Ambichl, Mader – Stec (49. Schagerl), Thürauer (60. Hartl), Dieng (76. Gschweidl) – Segovia

Floridsdorfer AC: Fraisl –  Omoighe, Milenkovic, Steiner (46. Heinrich), Bauer – Felix, Viertl – Stehlik, Haas (60. Hager), Flavio (78. Böhm) – D. Weber

Gelbe Karten: Milenkovic (70. Foul)

Die Besten: Ambichl, Thürauer, Dieng bzw. Felix

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