Skispringen: ÖSV-Adler testeten ihr Können im Windkanal in Wien

Die ÖSV-Skispringer Gregor Schlierenzauer (1. Reihe L), Thomas Diethart (1. Reihe R) und Teamkollegen am Freitag, 24. Juli 2015, bei Windkanaltests in Wien
Die ÖSV-Skispringer Gregor Schlierenzauer (1. Reihe L), Thomas Diethart (1. Reihe R) und Teamkollegen am Freitag, 24. Juli 2015, bei Windkanaltests in Wien - © APA/HERBERT NEUBAUER
Bei diesen Temperaturen denken wohl nicht viele ans Skifahren – ausgenommen die ÖSV-Adler. Bevor für Österreichs Skispringer in der kommenden Woche der Sommer-Grand-Prix beginnt, waren Gregor Schlierenzauer, Michael Hayböck und Co. am Freitag im Windkanal in Wien zu Gast.

Für Schlierenzauer sind die Tests vor allem deswegen wertvoll, “weil man Erkenntnisse mitnehmen kann, die einen hoffentlich auf der Schanze weiterbringen”.

Begeisterung über den Windkanal in Wien

“So viele Sprünge kannst du gar nicht absolvieren, um auf dieselbe Zeit in der Luft zu kommen wie im Windkanal”, meinte Stefan Kraft. Für Hayböck sind die Tests eine super Gelegenheit, um Flugminuten zu sammeln. “Außerdem besteht die Möglichkeit, bewusst in Abläufe einzugreifen und Dinge auszuprobieren, zu denen man auf der Schanze keine Zeit hätte”, erklärte der Oberösterreicher.

Erste Sommer-GP-Bewerbe für ÖSV-Adler

Nächste Woche stehen in Wisla die ersten Sommer-GP-Bewerbe am Programm. Michael Hayböck, der sich als Fan der Sommer-Wettkämpfe outete, wird auf einer seiner Lieblingsschanzen ebenso am Start sein wie Kraft. Davor versuchen die ÖSV-Adler in Bischofshofen, die im Windkanal der Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage gewonnenen Erkenntnisse auf der Schanze umzusetzen.

Schlierenzauer ist in Polen dagegen nicht am Start. “Ich habe noch einiges zu tun im Sommer, will dafür sorgen, dass ich im Winter topfit bin. Daher hat der Sommer-GP keine hohe Priorität für mich”, erklärte der Tiroler.

(apa/red)

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