Ski-WM: Silber für Stephanie Venier bei Damen-Abfahrt, Stuhec gewinnt

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Ilka Stuhec holt die Goldmedaille bei der Damen-Abfahrt in St. Moritz
Ilka Stuhec holt die Goldmedaille bei der Damen-Abfahrt in St. Moritz - © APA
Bei der Damen-Abfahrt in St. Moritz konnte die Österreicherin Stephanie Venier einen Platz am Stockerl und Silber hinter Ilka Stuhec sichern. Lindsey Vonn fuhr auf Platz drei.

Es war die dritte Medaille der ÖSV-Damen und des österreichischen Teams insgesamt bei den Titelkämpfen in der Schweiz. Zuvor hatte Nicole Schmidhofer Super-G-Gold geholt, Michaela Kirchgasser eroberte Bronze in der Kombination. Christine Scheyer kam am Sonntag auf Platz sechs, Ramona Siebenhofer war Neunte.

Ski-WM 2107: Stephanie Venier holt Silber bei Damen-Abfahrt

“Echt megahappy”, kommentierte Venier, die 0,4 Sekunden hinter Stuhec lag, ihre Gefühlslage im ORF-Interview. “Ich war heute ein bisschen schneller als im Training. Ich war, glaube ich, eine Sekunde schneller.” Im Weltcup war Venier in der Abfahrt noch nie auf das Podest gefahren. Beste Platzierung war ein zweiter Platz vor zwei Wochen im Super-G von Garmisch-Partenkirchen. Bei der Junioren-WM 2013 in Le Massif/Kanada durfte die Atomic-Fahrerin allerdings schon über Silber jubeln.

Dritte Medaille der ÖSV-Damen

Es war die dritte Medaille der ÖSV-Damen und des österreichischen Teams insgesamt bei den Titelkämpfen in der Schweiz – das brachte zwischenzeitlich Platz eins im Medaillenspiegel. Zuvor hatte Nicole Schmidhofer Super-G-Gold geholt, Michaela Kirchgasser eroberte Bronze in der Kombination. Schmidhofer belegte am Sonntag den 16. Rang. Die Vorarlbergerin Christine Scheyer kam auf Platz sechs, Ramona Siebenhofer komplettierte das gute Abschneiden des ÖSV-Quartetts als Neunte.

Gold an Favoritin Stuhec

Die Goldene für Stuhec kam nach ihren Trainingsbestzeiten in St. Moritz und dem bisherigen Saisonverlauf nicht überraschend. Die 26-Jährige dominierte bisher in der Abfahrt, gewann drei von sechs Weltcup-Rennen und liegt in der Disziplinwertung komfortabel in Front. “Heute war ich schon ein bisschen nervöser als im Weltcup”, meinte Stuhec. “Am Start habe ich mir gedacht, alle Emotionen zusammenhalten, nur Skifahren und schauen, wie es geht.”

(APA/Red.)

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