Ski-WM: Damen haben am Sonntag Priorität – Herren starten um 13:30 Uhr

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Österreich hofft auf die erste Herren-Medaille bei dieser WM.
Österreich hofft auf die erste Herren-Medaille bei dieser WM. - © APA
Die Spezialabfahrt der Herren bei der Alpinski-WM in St. Moritz geht auf verkürzter Strecke in Szene. Wegen Nebels wurde der Start zum Kombi-Start herabgesetzt, damit fällt u.a. der “Freie Fall” weg. Das Rennen soll ab 13.30 Uhr in Szene gehen. Für Österreich gehen Hannes Reichelt, Max Franz, Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer ins Rennen.

Nach der Absage am Samstag stellte Markus Waldner in der Mannschaftsführersitzung deutlich klar, dass 13.30 Uhr die einzig mögliche Startzeit für die Herren ist. “Wir müssen um 13.30 Uhr starten. Wegen der Biathlon-WM”, sagte der FIS-Renndirektor. Eine frühere Startzeit bei den Herren ist nicht möglich, weil es eine Stunde dauert, bis die Kameras des Schweizer Fernsehens nach dem Damen-Rennen neu positioniert sind.

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Damen haben Priorität am Sonntag

Sollte sich der Start des Damenrennens verzögern, verheißt das nichts Gutes für die Herren. “Sie haben Priorität. Es ist Frauen-Abfahrtstag. Aber drücken wir die Daumen”, sagte Waldner. Damen und Herren fahren auf zwei neben einander liegenden Strecken.

Besichtigen werden am Sonntag auch die Kombinierer. Sie dürfen nach dem Abfahrtsrennen auch einen Trainingslauf bestreiten, müssen wegen der Zeremonien im Zielraum aber früher abschwingen. Wer in der Spezialabfahrt auf der Startliste steht, darf dann nicht noch das Kombinierertraining bestreiten.

Wetter sollte mitspielen

Sollte die Herren-Abfahrt auch heute nicht planmäßig abgehalten werden,verschiebt sich das Programm der nächsten Tage jeweils um einen Tag. Demnach würde die Abfahrt für Montag angesetzt werden, die Kombination der Herren für Dienstag und der Teambewerb für Mittwoch. Mittwoch war als Reservetag vorgesehen, die vier technischen Rennen – zweimal Riesentorlauf, zweimal Slalom – gehen von Donnerstag bis Sonntag in Szene.

Starker Schneefall

Nach dem Schneefall in der vergangenen Nacht seien 400 Leute an der Strecke gewesen, um 8.00 Uhr früh am Samstag sei alles bereit gewesen, sagte Waldner. “Ich habe Atle bedauert, der alleine die Damenstrecke sauber gemacht hat”, scherzte Waldner unter dem Gelächter der anwesenden Mannschaftsführer über seinen Kollegen Atle Skaardal. Der hatte freilich Unterstützung, aber es herrscht ein stetes Geplänkel zwischen Damen und Herren. Derzeit sieht aber alles danach aus, dass die Abfahrten programmgemäß durchgeführt werden können.

Bei den Herren sind heute Hannes Reichelt, Max Franz, Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer am Start.

Bei den Damen gehen neben Christine Scheyer auch Gold-Gewinnerin Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer und Stephanie Venier aus Österreich ins Rennen. Die Vorarlbergerin trägt die Startnummer 10. Nach der erfolgreichen Trainingsrunde, bei der sie auf Platz 3 landete, gilt Scheyer auch als geheime Favoritin für ihre Spezialdisziplin Abfahrt.

(APA/red.)

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