Ski-WM 2013: Erste Pläne für Party-Programm in Schladming

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Das alpine Weltcup-Finale findet derzeit in Schladming statt und gilt als Vorbereitung für die Alpine Ski-WM 2013. Das alpine Weltcup-Finale findet derzeit in Schladming statt und gilt als Vorbereitung für die Alpine Ski-WM 2013. - © APA
Während beim Ski-Weltcup-Finale in Schladming die Zuschauer schon etwas WM-Feeling verspüren, wird im Hintergrund weiter an den Plänen für das Rahmenprogramm der Meisterschaften 2013 gearbeitet.

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Manfred Breitfuß, verantwortlich für die Vermarktung der öffentlichen Veranstaltungsplätze, verriet im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur Details über die Pläne für das Publikumszelt, die WM-Plaza und den Schladming-Stadl, wo sich tausende Zuschauer von 4. bis 17. Februar kommenden Jahres tummeln sollen.

2.000-Mann-Zelt

Das Publikumszelt für 2.000 Gäste soll entweder auf einem Pkw-Parkplatz nördlich des Rathauses oder in etwas kleinerer Ausführung auf einer Wiese westlich vom Parkplatz stehen und wird wahrscheinlich “Gösser WM-Arena” heißen. In dem Zelt, das den Plänen zufolge eher einer riesigen Skihütte ähneln soll und in Kooperation mit der Brauunion aufgestellt wird, finden 1.500 Zuschauer sowie 500 VIP-Gäste Platz. Laut Breitfuß sei diese Location deswegen so wichtig, weil viele Gastronomiebetriebe mit angeschlossenen Hotels komplett – beispielsweise an Skiverbände – vermietet sind und für Zuschauer genügend Flächen zum Essen und Trinken zur Verfügung stehen sollen.

Public Viewing angedacht

Die WM-Plaza mit rund 8.300 Quadratmetern Nutzfläche wird südlich des Rathauses in L-Form aufgezogen, wo momentan noch die alte Postfiliale steht. Das möglicherweise sogar zweigeschoßige VIP-Zelt des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) soll auf diesem Areal Platz finden sowie die Sponsoren des ÖSV. Auf den verbleibenden 3.000 bis 4.000 Quadratmetern wäre Platz für 7.000 bis 8.000 Personen. Zwei Gastrostände dürften für das leibliche Wohl sorgen, erläuterte Breitfuß. Siegerehrungen und Startnummernverlosungen werden auf der WM-Plaza stattfinden und auch ein Public-Viewing sei dort noch angedacht, um auch abseits des Stadions die Rennen live zu sehen.

Der Schladming Stadl, der auch beim Weltcup-Finale schon in Betrieb und in der Stadthalle zu finden ist, soll im Gegensatz zu heuer 2013 ein geschlossener Bereich für die Wirtschaftspartner der Stadt sein. Derzeit sei man mit 35 Firmen in Gesprächen oder auch schon in abgeschlossenen Verträgen, die langfristige Investitionen zum Ziel haben. “Beispielsweise brauchte die Gemeinde Schladming neue Wirtschaftsfahrzeuge. Ein Traktorhersteller ging mit uns (Schladming 2030 GmbH, Anm.) eine Kooperation ein, lieferte die Fahrzeuge und bekam dafür WM-Tickets, Tische im Stadl inklusive Essen und einen ‘Firmen-Coach’, der wie eine Art VIP-Betreuer die Gäste des Unternehmens begleiten wird”, schilderte der Geschäftsführer des Congress Schladming.

Keine “Trinkmeile”

Die WM-Plaza soll über die Coburgstraße hinweg bis zum Vorplatz des Rathauses führen und zwischen dem Schladming Stadl im Osten und der Fußgängerzone des Hauptplatzes im Westen liegen. Die “Fuzo” soll laut Breitfuß keine Meile für Trinkorgien werden, sondern mit Designer-Containern der Präsentation von internationale Unternehmen dienen. Hochprozentige Alkoholika dürften auf der Plaza verboten werden, doch in Lokalen und im Publikumszelt ließe sich der Ausschank solcher Getränke nicht vermeiden, meinte Breitfuß. In Planung sei momentan noch ein “WM-Drink” mit sechs Volumprozent.

“Abfahrts-Becher” zum Sammeln

Zur Müllvermeidung will man sich für die WM 2013 etwas Besonderes einfallen lassen. Einwegteller aus Maisstärke oder Bambus sowie Mehrwegbecher mit Aufdruck, die gegen Pfand mit Getränken ausgegeben werden, stehen derzeit zur Begutachtung im Büro von Breitfuß herum. “Wir wollen für jedes Rennen eigene Becher bedrucken, die dann Slalom-Becher oder Abfahrts-Becher heißen und für die Zuschauer zum Sammeln gedacht sind”, erklärte Breitfuß. Mehr Pfand als sonst soll in der Kassa bleiben und damit die Produktion der speziellen WM-Becher rentabel machen.

(APA)



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