Sirenenprobe in Wien verlief erfolgreich

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Wiens Sirenen wurden erfolgreich getestet.
Wiens Sirenen wurden erfolgreich getestet. - © APA/Guenter R. Artinger
In ganz Österreich heulten heute, Samstag, die Sirenen. Es wurden mehr als 8.200 Sirenen getestet. In Wien funktionierten fünf der 180 Sirenen nicht.

Mehr als 8.200 Sirenen sind am Samstag in ganz Österreich beim jährlichen Zivilschutz-Probealarm auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet worden. 99,66 Prozent funktionierten einwandfrei, teilte das Innenministerium am Samstagnachmittag in einer Aussendung mit. Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr waren nach der “Sirenenprobe” die drei Zivilschutzsignale “Warnung”, “Alarm” und “Entwarnung” gegeben worden.

Fünf Ausfälle von Sirenen in Wien

Mit 8.201 von 8.229 Sirenen gab es keine Probleme. In Oberösterreich funktionierten alle 1.430 Anlagen, in Niederösterreich wurden 99,88 Prozent erfolgreich getestet und in Tirol 99,79 Prozent. Unter dem österreichweiten Schnitt lagen Salzburg mit 99,60 Prozent und Vorarlberg mit nur einer ausgefallenen Sirene bei 99,55 Prozent. In der Steiermark (99,54 Prozent) und Kärnten (99,31) gab es je sechs Ausfälle. Im Burgenland funktionierten 99,08 Prozent und in Wien bei fünf Ausfällen 97,22 Prozent der Sirenen.

Bevölkerung mit Bedeutung der Sirenen vertraut machen

Der Probealarm diente laut Ministerium der Überprüfung des Warn- und Alarmsystems, außerdem sollte die Bevölkerung mit den Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden. Heuer gab es erstmals auch eine Testauslösung über das neue App-basierte Bevölkerungswarnsystem “KATWARN Österreich/Austria”. Dieses steht für Smartphones und als SMS- und E-Mail-Dienst kostenlos zur Verfügung und wird im Anlassfall gemeinsam mit den Sirenensignalen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt.

Warnsystem vom Innenministerium betrieben

Das heimische Warn- und Alarmsystem wird vom Innenministerium gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben. Die Signale werden von aktuell 8.229 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt. Die Auslösung kann aber je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

APA/Red.

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