Sigrid Mittersteiner wird neue kaufmännische Leiterin der Kunsthalle Wien

Die Kunsthalle Wien bekommt eine neue kaufmännische Leiterin.
Die Kunsthalle Wien bekommt eine neue kaufmännische Leiterin. - © APA
Die Kunsthalle Wien bekommt eine neue kaufmännische Geschäftsführerin: Sigrid Mittersteiner folgt mit 1. Juni 2016 auf Ursula Hühnel-Benischek.

Der Posten ist von der Stadt Wien ausgeschrieben worden, bis Ende August haben sich sieben Frauen und acht Männer beworben, so die Info aus dem Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ).

Sigrid Mittersteiner übernimmt kaufmännische Leitung

Mittersteiner, derzeit Assistenz der kaufmännischen Geschäftsführung, setzte sich im anschließenden Hearing durch. Hühnel-Benischek, die seit 2003 in der Kunsthalle tätig ist, trat ihre derzeitige Funktion im Juni 2012 im Zuge der Umstrukturierung des Hauses vom Verein zur GmbH an. Mit 1. Oktober desselben Jahres übernahm Nicolaus Schafhausen die künstlerische Leitung. Sein Vertrag läuft noch bis 2017.

Kunsthalle Wien: Besucherzahlen gehen zurück

Am Rande einer Pressekonferenz zeigte sich Schafhausen am Donnerstag bezüglich zurückgegangener Besucherzahlen im Vergleich zur Ära von Gerald Matt gelassen. “Es war von Anfang an klar, welches Programm ich mache”, erklärte er. “Man erreicht damit andere Besucherstrukturen.” Grundsätzlich sei er “mit dem Publikumszuspruch ganz zufrieden.

Natürlich wollen wir breit aufgestellt sein, aber das ist damit nicht getan, indem man Mechanismen findet, um jeden Besucher viermal zu zählen.” 2014 verzeichnete die Kunsthalle Wien rund 60.000 Eintritte, für das letzte vollständige Jahr unter Matt (2011) wurden im Kunst- und Kulturbericht der Stadt Wien rund 195.000 Besucher ausgewiesen.

Jene Zeit könne er zwar nicht beurteilen, bemerkte Schafhausen. Ihm war aber wichtig zu betonen, dass man sich mit der aktuellen Geschäftsführung entschlossen habe, “sehr transparent und ehrlich mit den Besucherzahlen umzugehen”. Außerdem gehe es um die Frage, wen man mit einer Institution für zeitgenössischer Kunst, wie es sein Haus nun einmal sei, überhaupt erreichen wolle. Abschließend auf seine Nebentätigkeiten u.a. für die Moskauer Biennale angesprochen, betonte Schafhausen, dass diese “natürlich” mit dem Aufsichtsrat der Kunsthalle abgestimmt sind.

(APA/Red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen