Siegessicherer Strache tätowiert sich „I’m Bürgermeister, bitch!“ auf Oberarm

Satire-Artikel von "Die Tagespresse".
Satire-Artikel von "Die Tagespresse". - © pixabay.com/Montage: Die Tagespresse
Satire von “Die Tagespresse”: Gestärkt durch den Wahlsieg in Oberösterreich zeigte sich FPÖ-Chef Strache heute auf einem Pressetermin zutiefst siegessicher, was den Ausgang der Wiener Bürgermeisterwahl am 11. Oktober betrifft. Symbolisch für den erwarteten Sieg ließ er sich daher den Satz „I’m Bürgermeister, bitch!“ auf den Oberarm tätowieren.

Strache verzieht das Gesicht vor Schmerzen, als der Tätowierer mit der Nadel ansetzt. Doch nach nur zwanzig tränenreichen Minuten ist es vorbei, und Strache präsentiert stolz den imposanten Schriftzug. „Die Nadel war schmerzhaft. Fast so schmerzhaft wie die fehlgeleitete Stadtpolitik von Rot-Grün“, erklärt er.

„Erst gestern, als ich um vier Uhr früh mit meiner charmanten Begleitung von der Passage heimfahren wollte, musste ich 28 Minuten auf die Nightline warten“, klagt Strache an und deutet auf seine Augenringe. „Und dann bin ich an der Haltestelle noch in einen Kaugummi gestiegen, den vermutlich ein straffälliger Asylant achtlos ausgespuckt hat. Wir Wiener haben genug gelitten!“

Mit seinem neuen Tattoo will er den Bürgern nach der Wahl auf Augenhöhe mitteilen, dass er der neue Bürgermeister sei. Dabei scheue er auch nicht zurück, die Sprache der Jugend zu verwenden. Am Tag nach der Wahl wird er auch seine Regierungsuniform, ein weißes Tank Top und zerrissene Guess-Jeans, präsentieren, damit jeder Straches informatives Tattoo lesen kann.

Sobald die Wahl dann geschlagen sei, könne er endlich sein Programm umsetzen: „Dann kommt meine Stadtwache, die mit hochwirksamen Kaugummi-Kratzern sowie mit Tetra-Pak-Wein zur Verteidigung gegen linke Bobos bewaffnet die U-Bahnen beschützen wird.“

Außerdem werde er Maßnahmen gegen Zuwanderung ergreifen. Zwar habe er als Bürgermeister offiziell genau null Handhabe gegen Zuwanderer. „Aber man wird hier unkonventionelle Wege gehen. Es ist eine Art Stadtmauer in Planung, als Schutzmechanismus und Wirtschaftsimpuls. Näheres wird nach der Wahl verraten.“

 

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