Sicherung des Vorarlberger Luftraums

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Während des Weltwirtschaftsgipfels im Schweizer Davos vom 25. bis 31. Jänner wird das österreichische Bundesheer den Luftraum über Vorarlberg verstärkt mit mobilen Radarstationen sichern.

Die Überwachung erfolgt mit mobilen Radarstationen, die in Vorarlberg und Tirol ihren Einsatzraum bezogen haben, sowie mit insgesamt 20 Flugzeugen der Typen Saab 105-Ö, Pilatus PC-7, Abfangjäger F 5 Tiger und Black HAWK S 70 von Innsbruck und den anderen Einsatzflugplätzen aus, hieß es am Montag.

Aufgabe sei es, jedes Flugobjekt zu identifizieren und Daten sowie Rechtmäßigkeit der Flüge mit den Schweizer Behörden abzustimmen, teilte das Militärkommando Tirol in einer Aussendung mit. Sollte dies nicht möglich sein, müssten betroffene Flugzeuge genau erfasst werden. Im “äußersten Notfall“ sollen auch Abfangjäger zum Einsatz kommen.

Alle eingesetzten Flieger seien mit Waffen ausgerüstet, und es würden jeweils „angepasste Maßnahmen“ gesetzt. Mit den in Innsbruck stationierten Flugzeugen sollen zudem Patrouillenflüge über Vorarlberg durchgeführt werden.

200 Soldaten der Luftraumüberwachung werden dazu nach Tirol und Vorarlberg verlegt. Diese bedienen mobile Mittelbereichs-Radarstationen und Tiefflieger-Erfassungsradar. Alle Radardaten laufen in der Einsatzzentrale in St. Johann im Pongau zusammen.

Die Daten werden dort bearbeitet und ausgewertet. Zur „Steigerung der Effizienz“ werden die aktuellen Luftlagebilder mit der Schweiz ausgetauscht. Obwohl mit den eidgenössischen Armeedienststellen eine „hervorragende Zusammenarbeit“ bestehe, sei nicht vorgesehen, in den Schweizer Luftraum einzufliegen.

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