Sicherheit: Andreas Khol fordert “wesentlich mehr Geld” für Bundesheer

Andreas Khol fordert mehr Geld fürs Heer - "für den Grenzschutz".
Andreas Khol fordert mehr Geld fürs Heer - "für den Grenzschutz". - © APA
Für das Bundesheer möchte Bundespräsidentschaftskandidat Andreas Khol (ÖVP) “wesentlich mehr Geld”. Die Forderung richte sich dabei an die gesamte Regierung. Er erachtet diese Maßnahme angesichts der veränderten Sicherheitslage als notwendig.

Der Präsidentschaftskandidat besucht am Dienstag die Steiermark und informiert sich in Spielfeld gemeinsam mit LH Hermann Schützenhöfer (ÖVP) über das Grenzmanagement.

Khol ist am Nachmittag mit dem steirischen Landeshauptmann und ÖVP-Landesparteiobmann Schützenhöfer am Grenzübergang Spielfeld, um sich über die Situation vor Ort zu informieren. “Was ich mit habe im Gepäck, ist die Forderung, dass wir die Abrüstung des Bundesheeres, wie sie in den letzten Jahren erfolgte, beenden”, sprach sich Khol für eine “Trendumkehr” aus. Es gelte die veränderte Sicherheitslage zu berücksichtigen, denn es habe sich gezeigt, “dass das Bundesheer vor größeren Aufgaben stehen könnte, als bisher angenommen”.

Bundesheer fehle ausreichendes Budget

Bei den Grenzeinsätzen im vergangenen Herbst und Winter habe man feststellen müssen, dass dem Heer “nicht der gute Wille, aber sehr oft das Gerät fehlt”. Mangels Budgets sei auch die “begrüßenswerte Planung” für die Reform des Grundwehrdienstes stecken geblieben, meinte Khol.

“Die Forderung geht an die gesamte Bundesregierung. Ich unterstütze alle Anstrengungen vom Ressort selbst und habe Vertrauen in Minister Doskozil (Hans Peter, SPÖ, Anm.), aber auch in Finanzminister Schelling (Hans Jörg, ÖVP, Anm.), dass er die Prioritäten richtig setzt”, pocht Khol auf “wesentlich mehr Geld”. Eine Ziffer nannte er nicht.

“Landesverteidigung hat neue Wichtigkeit bekommen”

Jedoch sollen die Pläne der damaligen Zilk-Kommission und die Attraktivierung des Grundwehrdienstes schnell umgesetzt werden. “Dafür muss frisches Geld in die Hand genommen werden. Das Bundesheer muss gleichziehen mit dem Innenministerium.” So sei beim Innenressort “viel Geld und Personal zusätzlich genehmigt” worden.

“Meine Rückendeckung als oberster Befehlshaber des Bundesheeres wird er diesbezüglich haben. Die Landesverteidigung hat neue Wichtigkeit bekommen”, erklärte der Bundespräsidentschaftskandidat in Richtung Doskozil.

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(APA)

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