Sexueller Missbrauch Minderjähriger: Prozess in Wiener Neustadt

Der Prozess in Wr. Neustadt wurde vertagt.
Der Prozess in Wr. Neustadt wurde vertagt. - © APA (Symbolfoto)
Ein 30-jähriger Familienvater muss sich in Wiener Neustadt wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und des Downloads sowie der Weitergabe von Kinderpornos verantworten.

Ein 30-jähriger verheirateter Familienvater hat sich am Freitag am Landesgericht Wiener Neustadt wegen des Verbrechens des sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und dem Vergehen pornografischer Darstellungen Minderjähriger verantworten müsse. Der Prozess ist auf 11. Dezember vertagt worden, weil ein Opfer nicht als Zeuge erschienen war.

Jahrelang soll der Arbeiter Pornos von Unmündigen aus dem Internet heruntergeladen und auch weitergegeben haben. Diesen Vorwurf stritt der Angeklagte auch gar nicht. Weshalb er diese Schandtaten begangen hat, erfuhr man allerdings nicht, weil der Prozess – außer dem Anklagevortrag – unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

Der 30-Jährige soll auch mit zwei Buben im Alter von zwölf und 13 Jahren eindeutige Fotos geknipst haben. Und einen anderen Unmündigen soll er veranlasst haben, dass dieser an sich selber Sex-Spiele vornehme. Dazu bekannte sich der Angeklagte aber “nicht schuldig”. Sein Anwalt erklärte: “Es gab weder sexuelle Belästigungen noch Missbrauch.”

(APA, Red.)

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