Sextape entlarvt dumme Miss

Sextape entlarvt dumme Miss
Carrie Prejean ist die Zweitplatzierte der letzten Miss-USA-Wahl und die wohl dümmste unter den Schönheitsköniginnen. Eine Millionenklage Prejeans ging nämlich gründlich in die Hose – aufgrund eines ziemlich pikanten Sextapes …

Kennen Sie Carrie Prejean? Nein? Macht überhaupt nichts, denn die Geschichte der Kalifornierin ist schnell erzählt: Prejean gewann die heurige Wahl zur Miss California 2009 und durfte als solche in weiterer Folge auch als Miss USA kandidieren. Allerdings wurde sie dort ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und nur zur Zweitschönsten gekürt. Die 22-Jährige war allerdings keine gute Verliererin und erklärte nach ihrer Niederlage, es seien ihre Aussagen zur Homosexualität gewesen, die ihr den Sieg gekostet haben; Prejean lehnt gleichgeschlechtliche Beziehungen ab, engagiert sich für christliche Organisationen und gilt für viele ultra-konservativen Amerikaner als Symbolfigur.

So weit, so schlecht. Dass Carrie Prejean allerdings in Wahrheit alles andere als eine fromme Christin ist, zeigten Fotos, die sie als 17-Jährige aufnehmen hatte lassen: Darauf war die spätere Schönheitskönigin nur sehr spärlich bekleidet zu sehen – der Aufschrei unter den bigotten Amerikanern und den Kritikern der Miss war groß.

“Solo-Sextape”

Auch dem Veranstalter der Miss-Wahlen, K2 Productions, und dessen Eigentümer Donald Trump, reichte es daraufhin und man enthob Prejean ihres Amtes als Miss California. Die wollte sich das wiederum nicht gefallen lassen und klagte gegen K2; unter anderem warf sie den Machern üble Nachrede und religiöse Diskriminierung vor. Streitwert: 1 Million Dollar.

Und nun kommt es zu jenem Teil der Geschichte, dem man wohl mit “Wie blöd kann man eigentlich sein?” einleiten müsste. Denn gleich beim ersten Aufeinandertreffen der gegenerischen Parteien vor Gericht legten die K2-Anwälte ein Beweisstück vor, das Carrie Prejean nur zu gut bekannt sein müsste: Ein Sextape, auf dem zu sehen ist, wie es sich die Ex-Miss selbst, äh, “sehr gut gehen” lässt, wenn Sie verstehen …

Die Website TMZ.com berichtet, dass sie das Video schon vor Monaten zugeschickt bekam, aber davon Abstand genommen hatte, es zu veröffentlichen, weil es sogar den ganz und gar nicht prüden Machern ”zu verrucht” sei. Die angebliche so gottesfürchtige junge Dame zeige darin einfach alles. Pikanterie am Rande: Auch Carries Mutter war bei der Anhörung anwesend und soll beim Ansehen des Clips fassungslos gewesen sein …

Keine Kohle für Dummheit

Tja, es dauerte somit gezählte 15(!) Sekunden, bevor Prejeans Anwälte ihrer Mandantin rieten, die Klage zurückzuziehen. Auch die Missen-Macher zogen ihrerseits eine Klage gegen ihren früheren Schützling wegen Vertragsbruchs zurück und speisten diesen mit 100.000 Dollar Aufwandsentschädigung ab – ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die 22-Jährige hat bisher weit mehr für Anwälte und PR-Arbeit ausgegeben.

Doch die Sex-Miss kann sich trösten: Noch im November erscheint ihr Buch, in dem sie die Wahrheit über ihre “gestohlene” Titel verkünden will. Hallelujah!

(seitenblicke.at/Foto: AP)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen