Sex gegen Geld mit 13-Jähriger: Neun Security-Mitarbeiter von “The Mall” angezeigt

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Neun Männer sollen in Wien ein 13-jähriges Mädchen missbraucht haben.
Neun Männer sollen in Wien ein 13-jähriges Mädchen missbraucht haben. - © APA (Symbolbild)
Über einen Zeitraum von mehreren Monaten sollen Security-Mitarbeiter des Wiener Einkaufszentrums “The Mall” ein 13-jähriges Mädchen missbraucht haben. Die Männer wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Neun Security-Mitarbeiter des Wiener Einkaufszentrums “The Mall” sollen über Monate ein 13-jähriges Mädchen missbraucht haben. Seit August sollen sie die Jugendliche für Sex bezahlt haben. Die neun Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren wurden angezeigt, bestätigte Polizeisprecher Patrick Maierhofer einen Bericht von “orf.at”.

Die Jugendliche war am Sonntag wegen eines Notfalls, der nicht in Zusammenhang mit dem Missbrauch steht, ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort vertraute sie sich den Ärzten an, diese verständigten die Polizei. Im August soll die 13-Jährige im Einkaufszentrum “The Mall” in Landstraße die Mitarbeiter der Security-Firma kennengelernt haben. Immer wieder traf sie sich mit den Männern laut den bisherigen Ermittlungen in den folgenden Monaten für einvernehmlichen Geschlechtsverkehr.

Sexueller Missbrauch: Einvernehmliche Kontakte gegen Geld

Die Jugendliche gab in einer ersten Befragung an, dass die Handlungen immer freiwillig waren. Sie habe für die sexuellen Kontakte Geld erhalten. Weil das Mädchen erst 13 Jahre alt ist, wurden die Männer bei der Staatsanwaltschaft wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen angezeigt, schilderte Maierhofer. Gegenüber den Beschuldigten habe die 13-Jährige behauptet, dass sie 19 beziehungsweise 20 Jahre alt sei, gaben die Securitys in ihren Einvernahmen an. “Die Einvernahmen laufen noch, einige Männer sind bereits geständig”, sagte Maierhofer. Sie hätten glaubwürdig dargelegt, dass sie das wirkliche Alter der 13-Jährigen nicht gewusst hatten. Noch ausständig war am Dienstag die Einvernahme der jungen Wienerin.

“The Mall”: Zusammenarbeit mit Security-Firma beendet

Die Treffpunkte soll die Jugendliche teilweise via Whatsapp mit den Männern vereinbart haben. “Der Großteil der Missbrauchshandlungen hat sich im Einkaufszentrum beziehungsweise im Nahbereich abgespielt”, berichtete der Polizeisprecher. Das Einkaufszentrum hat eigenen Angaben zufolge bereits am Montag die Zusammenarbeit mit der Security-Firma beendet und das Personal zur Gänze ausgetauscht. “Wir bedauern den Vorfall zutiefst”, hieß es in einer Stellungnahme von “The Mall”.

(APA, Red.)

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