Serien-Star zwang Frauen zum Sex

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Die "Smallville"-Schauspielerin soll Mitglied einer Sex-Sekte sein.
Die "Smallville"-Schauspielerin soll Mitglied einer Sex-Sekte sein. - © APA/AFP
Es sind unglaubliche Vorwürfe: US-Schauspielerin Allison Mack soll Mitglied einer Sex-Sekte sein. Nach ihrer Verhaftung ist sie nun vorläufig wieder auf freiem Fuß.

Die US-Schauspielerin Allison Mack, bekannt aus der US-Fernsehserie “Smallville”, ist wegen des Verdachts auf Menschenhandel festgenommen worden. Der 35-Jährigen werde vorgeworfen, Frauen für eine angebliche Selbsthilfegruppe rekrutiert zu haben, in der sie zum Sex mit deren Anführer gezwungen worden seien, teilte der New Yorker Staatsanwalt Richard Donoghue mit.

Die Opfer seien sowohl sexuell als auch durch ihre Arbeit ausgebeutet worden. Anführer der Sekte sei Keith Raniere. Viele Mitglieder der ansonsten nur aus Frauen bestehenden Organisation hätten ein Brandzeichen mit seinen Initialen getragen. Sitz der Sekte sei die Hauptstadt des US-Bundesstaates New York, Albany.

Sex-Sekte

Raniere wurde im März unter dem Vorwurf des Sexhandels in Mexiko festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft baute er in den vergangenen 20 Jahren eine Reihe angeblicher Selbsthilfeprogramme innerhalb seiner Dachorganisation namens Nxivm (ausgesprochen Nexium) auf und betrieb Einrichtungen in den USA, Mexiko, Kanada und Südamerika.

Die Kurse kosteten mehrere tausend Dollar und die Teilnehmerinnen wurden dazu ermutigt, für Zusatzkurse zu zahlen und andere Mitglieder zu werben, um innerhalb der Organisation aufzusteigen.

Mack soll mit Raniere zusammen ein Programm zur Rekrutierung von Schauspielerinnen gegründet haben. Laut Staatsanwaltschaft soll sie zu den ranghöchsten Mitgliedern der Organisation direkt unterhalb von Raniere gehören.

Mack spielte in der TV-Serie “Smallville”, die die Kindheit und den Aufstieg von Superman erzählt, sowie in den Filmen “Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft” und “Lucas, der Ameisenschreck”.

Die Schauspielerin wurde jetzt gegen eine Kaution in Höhe von fünf Millionen Dollar aus der Untersuchungshaft entlassen. Ihre Mutter soll diese Kaution gestellt haben. Bis zum Prozess muss Mack im Haus der Eltern in Kalifornien leben und darf dieses nicht verlassen. Darüber hinaus muss sie eine Fußfessel tragen.

(APA/Red.)

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