Serbien versetzt Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft

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Wegen der Flüchtlingskrise hat die serbische Regierung alle Sicherheitskräfte, einschließlich der Armee, in volle Alarmbereitschaft versetzt. Dies teilte Justizminister Nikola Selakovic nach einer Sitzung des Koordinierungsbüros der Sicherheitskräfte am Mittwoch in Belgrad mit. Selakovic verwies auf die wachsende Anzahl von Wirtschaftsflüchtlingen im Land.


Wegen der Grenzsperren auf der Balkanroute hat sich die Lage in Serbien und Mazedonien in den vergangenen Tagen zugespitzt. Mehrere hundert Flüchtlinge warteten am Nachmittag im westserbischen Aufnahmezentrum Adasevci darauf, die Reise zur Grenzstadt Ruma und weiter nach Kroatien fortsetzen zu können. Aus dem mazedonischen Gevgelija gab es gleichzeitig Berichte über einen Zug mit Flüchtlingen, die nach Serbien weiterreisen wollten.

Im nordmazedonischen Tabanovci hielten sich am Nachmittag weiterhin etwa 730 Flüchtlinge aus Afghanistan auf, die dort wegen neuer Einreiseregeln auf der Balkanroute gestrandet waren. In der vergangenen Nacht hatten sich etwa 60 Personen Medienberichten zufolge zu einer Rückkehr nach Griechenland entschlossen.

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