Selbstfaller von Rapid bei Derby-1:2 gegen Austria

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Die Austria jubelt über einen weiteren Derby-Sieg
Die Austria jubelt über einen weiteren Derby-Sieg
Die Wiener Austria hat zum Frühjahrsauftakt einen weiteren Schritt in Richtung ihres angestrebten ersten Fußball-Meistertitels seit 2006 gemacht.

Die Favoritner setzten sich am Sonntag im 304. Wiener Derby trotz mäßiger Leistung beim Erzrivalen Rapid mit 2:1 (1:1) durch. Zum Matchwinner avancierte Bundesliga-Topscorer Philipp Hosiner mit einem Doppelpack (27., 54.). Bei einem Spiel mehr liegt die Austria nun bereits zehn Punkte vor Titelverteidiger Salzburg. Rapid folgt 13 Zähler zurück auf Rang drei. Der Derby-Fluch des Rekordmeisters ging weiter. Rapid ist gegen den Stadtrivalen acht Partien sieglos, hat zu Hause sogar vier Derbys in Serie verloren. Dabei hatte Christopher Trimmel Grün-Weiß in einem schwachen Spiel vor 17.000 Zuschauern nach einem schweren Fehler von Austria-Goalie Heinz Lindner in Führung gebracht (20.).

Frühes Gelb-Rot

Danach leistete sich Rapid aber einen Selbstfaller. Mittelfeldspieler Branko Boskovic sah im ersten Spiel nach seiner Rückkehr nach zwei schweren Fouls früh Gelb-Rot (29.). Zuerst traf der Montenegriner Marin Leovac am Kopf (17.), dann rutschte er Austria-Kapitän Manuel Ortlechner übermotiviert in die Beine. Boskovic stand als einziger Winter-Neuzugang der beiden Clubs in der Startformation.

Die Hütteldorfer gaben das Spiel aber binnen weniger Minuten aus der Hand. Hosiner traf wie aus dem Nichts ins rechte Kreuzeck, nachdem ihm Gerson den Ball auf die Brust serviert hatte. Nach Seitenwechsel ließ erst Trimmel per Kopf die Chance auf die neuerliche Führung aus (54.), ehe Hosiner Grün-Weiß im Gegenstoß ein zweites Mal bestrafte. Der Führende der Schützenliste erzielte mit einem Kopfball nach Maßflanke von Barazite bereits sein 23. Saisontor. Rapid-Innenverteidiger Gerson hatte neuerlich nicht gut ausgesehen.

Zwölf Partien ungeschlagen

Die Violetten retteten den Sieg aber über die Zeit. Der Tabellenführer ist nun bereits zwölf Runden ungeschlagen, startete zum vierten Mal in Serie mit einem vollen Erfolg ins Bundesliga-Frühjahr. Rapid dagegen blieb zum Jahresauftakt zum fünften Mal in Folge sieglos, kassierte die zweite Niederlage in Serie nach einem 0:1 im Dezember in Wiener Neustadt. Nächsten Sonntag geht es für den Rekordmeister nach Salzburg.

 

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