Schwerer Unfall auf der S5

Einen Großeinsatz auf der S5 erforderte ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen
Einen Großeinsatz auf der S5 erforderte ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen - © FF Grafenwörth
Am Nachmittag des 7. Jänner kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der S5 zwischen Grafenwörth und Grunddorf. Beteiligt waren drei Fahrzeuge. Die Lage eines Autos machte der Feuerwehr besondere Schwierigkeiten. 

Dass die Einsatzkräfte beinahe ungehindert an die Unfallstelle kommen konnten, war durch die fast durchgängig vorbildlich gebildete Rettungsgasse im Staubereich möglich. Trotzdem scheinen einige Fahrzeuglenker den Sinn der Rettungsgasse noch immer nicht verstanden zu haben: Der frei werdende Fahrstreifen dient nicht zum Ausscheren aus dem Stau und nicht dazu, das eigene Fahrzeug zu wenden. Das macht nicht nur das Fortkommen der Blaulichtfahrzeige schwieriger, sondern kann auch Leben gefährden.

Unmittelbar nach der Ankunft des ersteintreffenden Fahrzeuges am Einsatzort ging alles Schlag und Schlag und die intensive Ausbildung innerhalb der Feuerwehr Grafenwörth machte sich bezahlt: Unfallstelle absichern, Unfallfahrzeug (mittels Steckleiternteilen) sichern, Brandschutz errichten, Geräteablage herstellen. Danach begannen sofort zwei Teams mit dem hydraulischen Rettungsgerät, sich zum Verletzten vorzuarbeiten. Während von der oberen Seite des Fahrzeuges ein Zugang für den Notarzt geschaffen wurde, schnitt das zweite Team mittels hydraulischer Schere und Force-Rettungsgerät eine Blechabdeckung im Heck des Fahrzeuges heraus um den Eingeklemmten später über die Kofferraum retten zu können. Neben dem schwerverletzten Lenker des weißen Fahrzeuges mit Wiener Kennzeichen, gab es auch noch 6 weitere Verletzte in den anderen Fahrzeugen, darunter auch zwei Kleinkinder, die jedoch glücklicherweise allesamt mit nur leichten Verletzungen davonkamen.

Nach einer Erstversorgung im Fahrzeug wurde der Patient auf die Schaufeltrage der FF Grafenwörth geschnallt und über das Heck aus dem Fahrzeug gerettet um anschließend vom inzwischen gelandeten Notarzthubschrauber ins Spital geflogen zu werden. Nun begannen die umfangreichen Aufräumarbeiten mit Unterstützung der Polizei bei der Unfallaufnahme, dem Abtransport der Unfallfahrzeuge zu einem gesicherten Stellplatz in Grafenwörth und dem beseitigen der Öllachen auf der Fahrbahn der S5.

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