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Schwere Kindesmisshandlung im Burgenland: Zwei Monate altes Baby schwer verletzt

Ein Baby wurde im Burgenland von den eigenen Eltern schwer misshandelt Ein Baby wurde im Burgenland von den eigenen Eltern schwer misshandelt - © Bilderbox (Sujet)
Im südlichen Burgenland wurde ein Fall von schwerer Kindesmisshandlung aufgedeckt. Ein erst zwei Monate altes Baby wurde von seinen Eltern offenbar schwer verletzt – das Mädchen wies bei einer Untersuchung im Spital unter anderem Prellungen und Knochenbrüche auf.

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Die Kindesmisshandlung wurde vergangene Woche entdeckt, als die Eltern mit ihrem etwa zwei Monate alten Baby zu einer Untersuchung ins Spital gefahren waren. Dabei fielen den behandelnden Ärzten bei dem kleinen Mädchen zahlreiche Knochenbrüche, Prellungen und Blutergüsse auf, berichtete die "BVZ" in ihrer Ausgabe vom Mittwoch.

Baby hatte frische und ältere Blessuren

Das Baby sei schwer verletzt, aber nicht in Lebensgefahr. Die Eltern befinden sich in Untersuchungshaft, hieß es aus der Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA).

Laut der Wochenzeitung lebt die Familie in einem Haus im Bezirk Güssing. Ob sich dort auch die Taten - ein Teil der Verletzungen dürfte frisch, ein Teil schon mehrere Tag alt gewesen sein - zugetragen haben, sei noch zu ermitteln. Die Erhebungen seien noch nicht abgeschlossen, so StA-Sprecherin Magdalena Wehofer zur APA.

Eltern nach Misshandlung im Burgenland festgenommen

Der Vater wurde vergangenen Mittwoch, die Mutter tags darauf am Donnerstag festgenommen. Er wurde in die Justizanstalt Eisenstadt, sie nach Wiener Neustadt gebracht. In beiden Fällen lautet der Verdacht auf Quälen unmündiger Personen und absichtlich schwere Körperverletzung.

Resultieren aus den schweren Verletzungen Dauerfolgen, müssen die Eltern bei einer Verurteilung wegen absichtlich schwerer Körperverletzung mit einer Freiheitsstrafe von ein bis zehn Jahren rechnen, ohne Dauerfolgen bis zu fünf Jahren, klärte Wehofer über die möglichen Konsequenzen der schweren Kindesmisshandlung im Burgenland auf.

(apa/red)



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