Schulwechsel für 16.000 Wiener Kinder steht an

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Der Herbst schickt bereits seine Vorboten - vor allem an alle, die dann die Schule wechseln werden!
Der Herbst schickt bereits seine Vorboten - vor allem an alle, die dann die Schule wechseln werden! - © Bilderbox
Achtung, Eltern! Wer den eigenen Nachwuchs im Herbst 2012 nach dem Schulwechsel in der Wunschschule sehen möchte, muss sich schon jetzt um den Übertritt kümmern. 

Der Anmeldeprozess beginnt heute, Montag, 9. Jänner und endet am 20. Jänner. Eltern müssen telefonisch bei der jeweiligen Schule einen Termin für ein persönliches Anmeldegespräch vereinbaren. Eine Liste aller Wiener Schulen – und jede Menge weitere Informationen rundherum – gibt es beim Wiener Schulführer. Die Reihenfolge der Anmeldung hat übrigens keinen Einfluss auf die Aufnahme – ein paar Tage sind also noch Zeit, wenn die Wunschschule noch nicht gefunden ist! 

Das Gespräch zum Schulwechsel findet dann zwischen 20. und 24. Februar (8 bis 12 Uhr; Dienstag und Donnerstag auch von 14 bis 17 Uhr) in der Wunschschule statt. Mitgebracht werden müssen das Erhebungsblatt (vom Stadtschulrat mit der Post verschickt) und die Schulnachricht der 4. Klasse Volksschule. Die Verständigung, ob das eigene Kind nach dem Schulwechsel in die gewünschte Schule gehen wird, erfolgt dann brieflich bis spätestens 26. März. 

Schulwechsel in die Wunschschule kein großes Problem

Rund die Hälfte der Noch-Volksschüler möchte in eine AHS wechseln. Die Kapazitäten dafür sind inzwischen vorhanden, da auch neue Schulen gebaut werden. Auch die ehemaligen Engpässe, die vor allem im 22. und 14. Bezirk auftraten, sind inzwischen Vergangenheit. So kommen rund 97 Prozent aller Kinder in die gewünschte Schule. Der Verweis an eine andere ist daher die Ausnahme. 

So wird der Schulwechsel leichter

Eine neue Schule bedeutet für jedes Kind eine große Umstellung. Mit ein paar Tipps wird dieser tiefe Einschnitt etwas leichter! 

  • Eine neue Schule bedeutet eine neue Umgebung mit neuen sozialen Kontakten. Manche Kinder fügen sich sehr leicht ein und gewinnen neue Freunde. Andere brauchen etwas länger – hier kann die Unterstützung durch die Eltern sehr helfen. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, neue Mitschüler nach Hause einzuladen (und dabei vielleicht gleich deren Eltern kennenzulernen!)
  • Wenn die neue Schule nicht in einem städtischen Schulzentrum untergebracht ist, kann der Schulweg länger sein. Das Kind muss ihn selbstständig bewältigen können – es hilft, den Weg schon in den Ferien zu üben! 
  • Hat das Kind bereits eigenverantwortliches Lernen praktiziert, fällt die Umstellung auf die stündlich wechselnden Gegenstände und Lehrer leichter. In der Sekundarstufe wird ein frontalerer Lehrstil praktiziert als in der relativ offenen Volksschule. 
  • Das neue, oft größere Gebäude und der Kontakt mit schon deutlich älteren Kindern kann gerade in der ersten Zeit etwas unübersichtlich sein. Auch hier sind die Eltern gefordert: Findet sich das Kind gar nicht zurecht, einfach in den ersten Tagen zur Schule begleiten und beratend zur Seite stehen. Es ist jedoch wichtig, dass das Kind nicht als zu abhängig von den Eltern erscheint – das kann zu Spott und sozialen Spannungen führen. 

Auch wenn jetzt ein vollkommen neuer Lebensabschnitt beginnt – mit der Hilfe der Eltern fällt der Schulwechsel deutlich leichter! 

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