“Schönste Maske Wiens” bei Rudolfina-Redoute in der Hofburg gekürt

Eva Maria Hubner hatte die "Schönste Maske von Wien".
Eva Maria Hubner hatte die "Schönste Maske von Wien". - © ROBIN CONSULT/Lepsi
Montagnacht wurde in der Wiener Hofburg unter den 4000 Besuchern der 104. Rudolfina-Redoute die “Schönste Maske Wiens” gekürt. Die Studentin Eva Maria Hubner überzeugte die Jury mit ihrer ausgefallenen Kreation.

Maskierung de luxe: Zum 104. Mal lud die katholische Studentenverbindung Rudolfina zu ihrem glanzvollen Maskenball in die Wiener Hofburg und mehr als 4000 Gäste folgten der Einladung.

Hochkarätig, wie die Veranstaltung, war auch die Gästeliste. Unter die geheimnisvoll maskierten Damen mischten sich unter anderem die Moderatorin Vera Russwurm, Charity-Lady Yvonne Rueff, Ex-Eiskunstläuferin Claudia Kristofics-Binder, Ex-Miss-Austria Carmen Knor (Stamboli) und die Vizedirektorin der Uni Wien Christa Schnabl. Auch Außenminister Sebastian Kurz, Landesparteiobmann Gernot Blümel, Metropol-Chef Peter Hofbauer, Nationalratsabgeordneter Hannes Rauch, Designer Nhut La Hong uva. waren beim Ball in der Hofburg dabei.

“Schönste Maske Wiens” trug 24-Jährige Welserin

Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl der “Schönsten Maske Wiens”. Unter den dutzenden Einreichungen kürte die Jury die Maske der Welser Studentin Eva Maria Hubner (24) zur schönsten des Abends.

Die Rudolfina-Redoute in der Wiener Hofburg ist nicht nur der größte Maskenball der Stadt, sondern auch der geheimnisvollste, gilt hier doch die „Damenwahl“. Bis Mitternacht dürfen ausschließlich die maskierten Damen die Herren zum Tanz auffordern. Nach der “Demaskierungs-Quadrille” werden die Larven abgenommen.

Ballvater und Veranstalter Harald Willenig: “Die Maskierung macht einen Großteil der Faszination der Rudolfina-Redoute aus. Es ist wie der Blick in eine andere Epoche: Ein wenig geheimnisvoll und doch wunderschön. Zudem wird wohl auf kaum einem Ball so viel geflirtet wie auf der Rudolfina. Ich bedanke mich bei unseren Gästen und allen, die bei der Kreation ihrer Masken so viele Kreativität und Geschmack bewiesen haben.”

Kurz: “In meinem Job würde die beste Maske nichts bringen”

Eine Maske für den harten Arbeitsalltag ist für Außenminister Sebastian Kurz kein Thema. In der Begleitung von Gemeinderätin Elisabeth Olischar eröffnete Kurz den Ball. “Ganz ehrlich: In meinem Job würde auch die beste Maske nichts bringen. Da nützt es auch nichts, sich zu verstellen. In meinem Metier brauche ich keine Maske, sondern eine dicke Haut und gute Argumente“, versichert der Außenminister.

Auch ORF-Lady Vera Russwurm verfiel ganz dem Zauber der “Larve” aus Stoff und Strass. “Hinter einer Maske verstecke ich mich nur auf der Rudolfina. Sonst zeige ich mich gerne in der Öffentlichkeit. Ich halte nichts davon, wenn Prominente sich verstecken oder sich beschweren, wenn sie auf der Straße erkannt werden. Wer das nicht aushält, der sollte nicht Schauspieler oder Moderator werden”, so Russwurm.

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