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Schloss Schönbrunn seit 20 Jahren nicht mehr von Staat verwaltet

Bereits seit 20 Jahren wird das Schloss Schönbrunn nicht mehr vom Staat verwaltet. Bereits seit 20 Jahren wird das Schloss Schönbrunn nicht mehr vom Staat verwaltet. - © APA
Genau vor zwanzig Jahren, am 1. Oktober 1992, wurde das Schloss Schönbrunn aus der Staatsverwaltung ausgegliedert. Seitdem muss die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB) die Mittel zur Erhaltung der Baudenkmäler selbst erwirtschaften. In zwanzig Jahren wurde nicht nur viel restauriert, es sind auch einige neue Attraktionen hinzugekommen.

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Seit der Gründung der Schloss-Gesellschaft darf diese die Mittel zur Erhaltung der Baudenkmäler selbst erwirtschaften – und großteils auch verwenden: Mit den Einnahmen werden laufend Restaurierungen durchgeführt, wie man bei der SKB betont. Mehr als 162 Mio. Euro sind bisher insgesamt in Bau- und Investitionsvorhaben geflossen. Seit 1992 wurden laut den Schlossverantwortlichen 411 einzelne Projekte realisiert.

Große Galerie in Schönbrunn generalsaniert

Dazu zählt das heuer abgeschlossene und bisher größte Projekt in Schönbrunn, die erste Generalsanierung der Großen Galerie seit 150 Jahren. Innerhalb von zwei Jahren wurde der zentrale Saal des Palastes renoviert. Doch auch weitere Vorhaben waren höchst umfangreich – wie etwa die Sanierung der Gloriette (abgeschlossen 1996, Anm.), Restaurierung und Umbau der Orangerie, die Generalsanierung des Neptunbrunnens, die Renovierung des Westflügels samt Schaffung einer Kinder-Erlebniswelt oder die Rekonstruktion der Kammergärten.

Sisi-Museum in der Hofburg eröffnet

Im Jahr 2004 wurde in den Kaiserappartements der Hofburg das Sisi-Museum eröffnet, das das Schicksal von Kaiserin Elisabeth in zahlreichen Facetten beleuchtet. Im selben Jahr wurde das Hofmobiliendepot als Möbelmuseum neu positioniert. 2008 eröffnete in Schönbrunn ein Tagungszentrum. Heuer konnte man schließlich neben der Generalsanierung der Großen Galerie auch den Umbau des Gardetrakts mit einem neuen Besucherzentrum beenden. Dieses wurde nicht zuletzt aufgrund des großen Andrangs nötig: Die Besucherzahlen haben sich in den vergangenen 20 Jahren laut SKB allein im Schloss von jährlich 1,47 auf 2,66 Mio. gesteigert. Rechnet man die Hofburg-Attraktionen und das Mobiliendepot dazu, sind es rund 3,3 Mio. Besucher. Die Gesamterlöse liegen derzeit bei 37,9 Mio. Euro. 1993, im ersten Vollgeschäftsjahr der SKB, waren es 8,8 Mio. Euro.

Jubiläum der SKB wird gefeiert

Lange Zeit unverändert gestaltete sich – mit Franz Sattlecker und Wolfgang Kippes – das Führungsteam. Sie waren von Anfang an mit dabei. Erst heuer wurde die Spitze verkleinert: Wolfgang Kippes schied aus, Franz Sattlecker fungiert seither als “Alleinherrscher” im Palast. Am Montagabend wird das Jubiläum groß gefeiert: Zur Gala im Schloss werden unter anderem Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und einer seiner Vorgänger in dieser Funktion, Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel, erwartet. In Schüssels Amtszeit wurde die Schönbrunn-Gesellschaft gegründet. (APA)



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