Schlierenzauer bei Sommer-GP-Finale Fünfter

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Schlierenzauer verbesserte sich in Durchgang zwei - © APA (AFP)

Gregor Schlierenzauer ist am Dienstag beim neunten und letzten Bewerb des Sommer-GP der Skispringer in Klingenthal an der fünften Stelle gelandet. Der Pole Dawid Kubacki gewann beim fünften Antreten zum fünften Mal und sicherte sich damit auch den Sieg in der Gesamtwertung. Mit Sprüngen auf 140 und 130 Meter hatte der 27-Jährige letztlich 6,4 Punkte Vorsprung auf den Deutschen Andreas Wellinger.

Platz drei bei teils schwierigen Bedingungen holte der Norweger Johann Andre Forfang. Der Tiroler Schlierenzauer (135,5 und 127,5 Meter) schaffte im zweiten Durchgang vom neunten Platz aus den Sprung nach vorne. Auf das Podest fehlten ihm 12,6 Punkte. Stefan Kraft (137 und 121 Meter), der Überflieger der vergangenen Weltcup-Saison, fiel nach Halbzeit-Platz vier an die achte Stelle zurück.

Mit Manuel Fettner (14.) und Manuel Poppinger (25.) erreichten zwei weitere rot-weiß-rote Athleten den Finaldurchgang, den Clemens Aigner als 35. verpasste. Michael Hayböck und Markus Schiffner waren in Klingenthal bereits am Montag in der Qualifikation gescheitert. In der Gesamtwertung wurde Kraft als bester ÖSV-Adler 24. Der Gesamt-Zweite Anze Lanisek (SLO), der noch Chancen auf den Sieg hatte, schied nach dem ersten Durchgang aus. Die Weltcup-Saison der Herren beginnt mit den Bewerben im polnischen Wisla (17. bis 19. November).

Mit seiner Leistung war Schlierenzauer glücklich. “Ich bin sehr zufrieden. In die Top fünf zu springen, ganz knapp am Podium vorbei, ist eine tolle Motivation für den Winter”, erklärte der Weltcup-Rekordsieger. Im Hinblick auf die kommende Olympia-Saison sieht er aber noch Potenzial. “Jetzt gilt es noch die letzten Reserven auszureizen.”

ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin sieht bei seinem Team einen Aufwärtstrend. “Es war ein wichtiger Schritt nach Hinzenbach, wo wir nicht ganz so zufrieden waren. Heute war es besser, das war cool anzusehen”, meinte der Kärntner. Stefan Kraft ist eineinhalb Monate vor dem Weltcup-Auftakt noch nicht dort, wo er sein möchte. “Ich kann ganz gut dabei sein, wenn alles zusammenpasst. Aber es ist doch noch einiges zu tun”, so der amtierende Doppel-Weltmeister.

(APA/dpa)