Schlammlawinen in Kalifornien – vier Kinder unter den Toten

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Vier Kinder kamen in den schweren Schlammlawinen ums Leben.
Vier Kinder kamen in den schweren Schlammlawinen ums Leben. - © Screenshot
In den schweren Schlammlawinen in Kalifornien sind nach Angaben der Behörden auch vier Kinder ums Leben gekommen. Die 17 Todesopfer seien identifiziert worden, teilte die Polizei im Bezirk Santa Barbara am Donnerstag mit. Ein dreijähriges Mädchen ist demnach das jüngste Opfer, ein 89-jähriger Mann das Älteste. Dutzende Personen gelten noch als vermisst.

Die Rettungsarbeiten in den überfluteten Gebieten dauerten an. Hunderte Helfer suchten auch am Donnerstag noch nach Überlebenden. “Wir suchen derzeit noch nach 43 Menschen und versuchen herauszufinden, ob sie tatsächlich vermisst werden”, sagte der Sheriff des Landkreises Santa Barbara, Bill Brown, am Donnerstag (Ortszeit).

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Die Zahl der Vermissten ändere sich ständig. Diejenigen, die noch unauffindbar seien, könnten auch noch ausfindig gemacht werden. Zugleich warnte Brown, die Zahl der Toten könnte noch steigen. Bisher kamen nach Behördenangaben 17 Menschen bei der Unwetterkatastrophe ums Leben.

Die Erdrutsche waren durch einen heftigen Regensturm in der Nacht auf Dienstag ausgelöst worden. Schlammlawinen und Geröll richteten im Nobelort Montecito und anderen Orten im Landkreis Santa Barbara nordwestlich von Los Angeles schwere Verwüstungen an. Die Region war erst vor wenigen Wochen vom verheerenden “Thomas”-Feuer heimgesucht worden, dem zweitgrößten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens.

(APA/dpa)

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