Schiffskollision mit einer Verletzten auf der Donau: Polizei Wien ermittelt

Nach der Schiffskollision auf der Donau ermittelt die Wiener Exekutive.
Nach der Schiffskollision auf der Donau ermittelt die Wiener Exekutive. - © APA (Sujet)
Nachdem auf der Donau am Dienstag ein Güterschiff mit der Rollfähre Klosterneuburg-Korneuburg kollidierte, wurden Ermittlungen aufgenommen. Eine Passagierin der Fähre wurde leicht verletzt, gab die Schifffahrtsaufsicht am Mittwoch bekannt. Unfallbedingt hat die Fähre ihren Betrieb eingestellt und ist rund zwei Wochen früher als geplant in Winterpause gegangen.

Ein slowakisches Motorgüterschiff, das Richtung Wien unterwegs war, war Dienstagfrüh im dichten Nebel in der Mitte der Donau mit der Rollfähre zusammengestoßen. Nun werde geprüft, ob die Besatzung Fehler gemacht habe bzw. ob die Ausstattung vorschriftsmäßig gewesen sei, hieß es von der Exekutive. Der See- und Stromdienst der Wiener Exekutive ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Korneuburg, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer.

Ermittlungen nach Schiffskollision auf der Donau in Niederösterreich

Auch die Schifffahrtsaufsicht Wien prüft, ob es Verwaltungsübertretungen gab. “Es werden noch Daten und Fakten gesammelt”, sagte Helmut Chudik von der Schifffahrtsaufsicht. Auch Zeugenaussagen sollen bei der Klärung helfen. Beide Schiffsführer seien nicht alkoholisiert gewesen, hielt Chudik fest.

Die Donau Rollfähre Korneuburg-Klosterneuburg GesmbH informierte indes auf ihrer Webseite über die “Wintersperre bis März 2018”: “Unfallbedingt muss unser Fährbetrieb ab heute eingestellt werden und beginnt verfrüht die Winterpause. Je nach Witterung werden wir den Fährbetrieb im nächsten Frühjahr ca. gegen Ende März wieder aufnehmen”, war zu lesen.

>> Schubverband rammte Donaurollfähre: Sperre für den Schiffsverkehr 

(APA/Red)

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