Schießerei mit Polizei nach Einbruchsversuch in Floridsdorf: Lokalaugenschein

Nach dem Schusswechsel in Wien-Floridsdorf gab es nun einen Lokalaugenschein.
Nach dem Schusswechsel in Wien-Floridsdorf gab es nun einen Lokalaugenschein. - © APA
Fünf Monate nach dem Schusswechsel in Wien-Floridsdorf, bei dem ein verurteilter Doppelmörder angeschossen wurde, ist der Haupfverdächtige schwer bewacht zu einem Lokalaugenschein geführt worden.

Das berichtete die “Kronen Zeitung” am Dienstag (Abendausgabe). 50 WEGA-Beamte begleiteten demnach den Beschuldigten, der auf Krücken erschien.

Lokalaugenschein nach Schießerei in Floridsdorf

“Der Verdächtige musste uns im Beisein des Richters drei Stunden lang aus seiner Sicht zeigen, wie das Feuergefecht mit der Polizei abgelaufen ist”, zitierte die Zeitung einen Ermittler nach der Tatrekonstruktion. Auch der Komplize des Einbruchs sei bei dem Lokalaugenschein dabei gewesen.

Der Hauptverdächtige war wegen der Tötung eines Gendarmen und eines Suchtgifthändlers zu lebenslanger Haft verurteilt, aber im November 2014 bedingt entlassen worden. Am 23. Februar wurde er von der Polizei bei einem Einbruchsversuch in einem kleinen Einkaufszentrum erwischt, danach bei einem Schusswechsel verletzt und festgenommen. Neben einer Faustfeuerwaffe wurde bei ihm auch eine Handgranate sichergestellt.

(APA/Red)

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