Schärfere Regeln für Airbnb und Co.: Österreichweite Lösung gefordert

Airbnb - Sozialpartner fordern österreichweite Lösung
Airbnb - Sozialpartner fordern österreichweite Lösung - © APA/DPA/MARKUS SCHOLZ
Nach dem Vorstoß Wiens in Sachen Regelverschärfung für Onlineplattformen wie Airbnb drängen die Sozialpartner nun auf eine Lösung für das ganze Land.

Sowohl die Gewerkschaft vida als auch die Wirtschaftskammer (WKO) – konkret der Fachverband Hotellerie – fordern Schritte nach Vorbild der Hauptstadt auch in anderen Bundesländern, wie sie am Dienstag in Aussendungen kundtaten.

Handlungsbedarf im ganzen Land

“Jetzt ist der Bund aufgerufen, die positive Entwicklung in Wien aufzugreifen und eine flächendeckende Lösung auszuarbeiten und umzusetzen”, appellierte Andreas Gollner, bei vida zuständig für den Bereich Tourismus. Denn mit regionalem Denken könne man Megakonzerne nicht in die Schranken weisen. Handlungsbedarf in Bezug auf Shared Economy sieht die Gewerkschaft auch im Transportwesen und nennt die Taxi-Alternative Uber oder den Botendienst Checkrobin als Beispiele. Dabei gehe es unter anderem um Steuervorgaben sowie Rechts- und Arbeitnehmerschutz.

Schärfere Regeln in Wien

Nicht nur die Arbeitnehmer-, auch die Arbeitgebervertretung spricht sich für einheitliche Regelungen aus. “Um dem durch Airbnb entstandenen Graubereich in Sachen Beherbergung einen Riegel vorzuschieben, wäre eine diesbezügliche österreichweite Lösung wünschenswert”, befand Siegfried Egger, Obmann des Fachverbands Hotellerie in der WKO. Man wolle die Maßnahmen in Wien “als Best Practice in die Bundesländer tragen”, hieß es.

>> Regeln für Airbnb und Co. in Wien verschärft

(APA)

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