Samstag: Ringstraße wegen "Regenbogen-Parade" gesperrt

Samstag: Ringstraße wegen "Regenbogen-Parade" gesperrt
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Am Samstag, 4. Juli 2009, findet die “Regenbogen Parade” statt. Aus diesem Grund kommt es von ca. 13.00 Uhr bis etwa 22.00 Uhr bei Straßenbahn- und Autobuslinien im Bereich Ring und Franz-Josefs-Kai zu Behinderungen.

Die Straßenbahnlinie 1 ist in dieser Zeit nur zwischen Kärntner Ring, Oper und Stefan-Fadinger-Platz bzw. Radetzkystraße und Prater Hauptallee unterwegs.

Die Straßenbahnlinie 2 wird nur zwischen Ottakring, Erdbrustgasse und U6-Station Josefstädter Straße bzw. zwischen Friedrich-Engels-Platz und Schwedenplatz unterwegs sein.

Die Straßenbahnlinie D verkehrt während der Veranstaltung zwischen Südbahnhof und Schwarzenbergplatz bzw. Nußdorf und Börse.

Die Autobuslinie 1A wird zwischen Schottentor und Stephansplatz geführt.

Auf der Autobuslinie 2A wird der Betrieb ab etwa 14.00 Uhr eingestellt.

Die Busse der Linie 3A fahren nur zwischen Schwarzenbergplatz und Schottengasse/Freyung.

Die Busse der Linie 4A sind nur zwischen Wittelsbachstraße und Zaunergasse unterwegs.

Die Vienna Ring Tram fährt an diesem Tag nur bis ca. 13 Uhr.

Der “31er” fährt nur zwischen Stammersdorf und Wallensteinplatz.

Die Linie 71 fährt nur zwischen Kaiserebersdorf und Radetzkystraße.

Die Wiener Linien ersuchen ihre Fahrgäste auf die U-Bahn-Linien auszuweichen und die entsprechenden Hinweise und Lautsprecherdurchsagen in den Haltestellen zu beachten.


Die 14. Regenbogenparade:

Die heurige 14. Wiener Regenbogenparade steht am kommenden Samstag gleich im Zeichen dreier Jubiläen: 40 Jahre Stonewall-Aufstand der lesBiSchwulen Community in New York, 30 Jahre Homosexuelle Initiative (Hosi) Wien und zehn Jahre Wiener Antidiskriminierungsstelle. Und so wird heuer die größte Parade seit langem auf der Ringstraße für Toleranz gegenüber homosexuellen und transgender Lebenswelten werben, wie Organisator Christian Högl am Mittwoch in einer Pressekonferenz ankündigte.

So hätten sich mit 53 Startnummern zehn Gruppen mehr angemeldet als in den Vorjahren, freute sich der Hosi-Obmann: “Es wird heuer eine besonders große Parade.” So nähmen etwa ein Wagen der Grazer Szene und zwei Gruppen aus Budapest teil. Der so verstärkte Zug startet am 4. Juli beim Stadtpark wieder um 14.00 Uhr, um die Ringstraße entgegen der Fahrtrichtung bis zum Schwarzenbergplatz hinaufzuziehen. An der Spitze der Demonstrationen werden wieder je zwei Pride-Boys und -Girls in Körperbemalung marschieren. Auch die Gaycops, die lesbisch-schwule Gruppe innerhalb der Polizei, wird auf der Parade vertreten sein.

Högl rechnet wieder mit mehr als 100.000 Teilnehmern. Angst vor Regen hat man bei der Regenbogenparade nicht. Es sei noch jedes Jahr ein kurzer Schauer niedergegangen und so eine “kleine Erfrischung” störe nicht.

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